Aktuelles

25.03.2020:

Liebe werdende Eltern,

um unsere Patientinnen und Mitarbeiter zu schützen, müssen wir aufgrund der Corona-Pandemie ein eingeschränktes Besuchsverbot erlassen. Dies bedeutet, dass bis auf weiteres keine Besucherinnen und Besucher auf der Wöchnerinnen- und Präpartalstation zugelassen sind. Zudem dürfen nur die Schwangeren selbst ohne Begleitung zu ambulanten Untersuchungen kommen.

Die Begleitung einer Geburt ist unter folgenden Auflagen möglich:

Die Mutter und der werdende Vater oder eine andere Bezugsperson müssen vorab einen Fragebogen zum eigenen Gesundheitszustand ausfüllen.  Nur wenn beide keine Atemwegserkrankung haben und keine Risikofaktoren vorliegen, darf eine Begleitperson bei der Geburt im Kreißsaal anwesend sein.

Die Begleitperson wird mit einem Mundschutz ausgestattet und muss sich einer strengen Händedesinfektion unterziehen. Zudem muss sie den Anweisungen des Klinikpersonals Folge leisten, einen Abstand von 1,5 Metern zu den Hebammen wahren und darf den Kreißsaal während der Geburt nicht verlassen. Spätestens bei der Verlegung von Mutter und Kind auf die nachgeburtliche Station muss die Begleitperson die Klinik verlassen.

Diese Regelung trifft für alle Formen der natürlichen Geburt zu und beginnt mit der aktiven Phase der Geburt (ab einer fortschreitenden Eröffnung des Muttermunds). In den Phasen davor werden Väter gebeten, sich auf Abruf bereitzuhalten. Während eines Kaiserschnitts sind Väter/Bezugspersonen im Operationssaal nicht zugelassen. Nach dem Kaiserschnitt kann eine Begleitperson mit Mutter und Kind in einem separaten Raum für eine gewisse Zeit zusammen sein. Dies gilt so lange, wie räumliche Kapazitäten dies erlauben.

Wir bedauern die Unannehmlichkeiten, die diese Auflagen bedeuten, halten sie aber für notwendig, um das Ansteckungsrisiko in unserer Klinik für das Personal und unsere Patientinnen so gering wie möglich zu halten. Wir bewerten die Lage kontinuierlich neu; daher bitten wir um Ihr Verständnis, dass es auch kurzfristig zu Änderungen der Besucherregelungen kommen kann.

Ihre Abteilung für Geburtshilfe und Pränatalmedizin am UKB
 

23.03.2020:

Bonner Kliniken lassen mit Einschränkungen Väter zur Geburt wieder zu - Die Bonner Kliniken, die Geburtshilfe leisten, haben beschlossen, werdende Väter unter besonderen Auflagen in der aktiven Phase der Geburt ihrer Kinder teilhaben zu lassen. Damit heben sie eine Entscheidung vom 17.3.2020 auf. weiterlesen

 

18.03.2020:

Aus gegebenem Anlass müssen wir unseren hebammengeleiteten Kreißsaal bis auf Weiteres pausieren. Alle angemeldeten Frauen werden darüber telefonisch informiert. Alle Gespräche müssen abgesagt werden. Ein Anruf Ihrerseits bei uns ist nicht notwendig. Auf dieser Homepage werden wir berichten, wann wir wieder Anmeldungen annehmen können.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

17.03.2020:

Liebe Patientin,

Wir wollen unsere Patientinnen und Mitarbeiter vor einer Infektion schützen. Um das Infektionsrisiko zu reduzieren, müssen ab Dienstag, dem 17. März unsere bisherige Besucher-Regelung weiter einschränken und bis auf Weiteres ein Besuchsverbot erlassen. Dies bedeutet, dass nur die Patientin die Klinik betreten darf. So darf aktuell keine Begleitung zu einer Untersuchung, in den OP (Kaiserschnitt) oder bei der Geburt dabei sein. Auch darf kein Besuch auf der Wochenbettstation stattfinden.

Wir wissen, dass dies gerade eine schwierige Situation für Sie ist, vor allem bei der Geburt Ihres Kindes. Wir setzen alles daran, Ihnen trotz der Umstände ein positives Geburtserlebnis zu ermöglichen.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

Sehr geehrte Patientin,

die Verbreitung des Coronavirus in Deutschland führt derzeit zu einer gewissen Verunsicherung bei den Bürgerinnen und Bürgern. Um allen Interessierten eine bessere Einschätzung der Situation zu ermöglichen, stellt das Universitätsklinikum Bonn (UKB) allgemeine Informationen zum Coronavirus/SARS-CoV-2/COVID-19 auf zur Verfügung:

 

https://www.ukbnewsroom.de/antworten-auf-haeufige-fragen-zum-coronavirus-covid-19/

 

Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG) hat zudem eine Stellungnahme zu den Risiken für Schwangere und Säuglinge abgegeben:

 

https://www.dggg.de/fileadmin/documents/Weitere_Nachrichten/20200303_FAQ_s_Corona_final.pdf

 

Für Schwangere gelten die gleichen Empfehlung wie für die allgemeine Bevölkerung:

Besondere Vorsichtsmaßnahmen zur Verhinderung einer Infektion gibt es zurzeit nicht.

Es ist jedoch immer sinnvoll, die Standardhygienemaßnahmen zu beachten, wie sie allein schon bei der ebenfalls durch Tröpfchen übertragbaren Influenza notwendig sind:

  • Häufigeres Händewaschen mit handwarmem Wasser und handelsüblicher Seife, insbesondere nach intensivem direkten Kontakt mit hustenden Personen. 
  • Hustenhygiene (nicht in den Raum und nicht in die Hand husten, sondern in die Ellenbeuge).
  • Auf Händeschütteln verzichten
  • Abstand zu Erkrankten halten

Aufgrund der aktuellen Situation bitten wir alle Angehörige mit Erkältungssymptomen auf Besuche in der Frauenklinik zu verzichten.

Wenn Sie schwanger sind und starke Erkältungssymptome (v.a. Husten), Fieber oder Atembeschwerden haben sollten, melden Sie sich bitte zuerst telefonisch bei uns im Kreißsaal unter der Telefonnummer 0228-287 15436, bevor Sie sich auf den Weg in die Klinik machen.

Allgemein gilt:

  • Wenn Sie leichte Erkältungssymptome haben und in den letzten 14 Tagen nicht in einem Risikogebiet  waren und keinen Kontakt zu einer Person mit nachgewiesener Coronavirus-Infektion (SARS-CoV-2) hatten, wird empfohlen, sich bis zum Abklingen der Beschwerden zu Hause aufzuhalten. Zudem sollten sie unnötige Kontakte vermeiden und die allgemeinen Empfehlungen s.o. beachten. Das Robert-Koch-Institut listet die  Risikogebiete für Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) tagesaktuell auf. 

Vor dem Gang in die Notaufnahme sollte immer zunächst der Hausarzt - am besten telefonisch - kontaktiert werden.

  • Wenn Sie Kontakt zu einer Person mit nachgewiesener Coronavirus-Infektion innerhalb der letzten 14 Tage hatten, aber selbst keine Beschwerden haben, wenden Sie sich bitte das Bürgertelefon der Feuerwehr Bonn unter der Rufnummer 0228 – 71 75. Rufen Sie bitte nicht den Notruf 112 an.