Patientenkolloquium 2021
Auch in diesem Jahr lädt das UKB zum monatlichen Patientenkolloquium „Unimedizin für Sie“ ein. Alle wichtigen Informationen dazu finden Sie ⟩ hier.

 

Aktuelles

September 2020 - Erfolgreiche Abschlussworkshops der Forschungsprojekte PINTU und B-CARE

Im Rahmen des von der Deutschen Krebshilfe e.V. geförderten PINTU-Projekts wurde am 16.09.2020 erfolgreich ein Abschlussworkshop durchgeführt. Wir durften zahlreiche Teilnehmer*innen aus den Bereichen der Gynäkologie, Senologie, Psychoonkologie, Pflegewissenschaften, Selbsthilfe, des Centrums für Integrierte Onkologie (CIO Bonn) und des wissenschaftlichen Beirats der PINTU-Studie - online - bei uns begrüßen. Darüber hinaus haben wir uns über das Interesse verschiedener Standorte und Kliniken bundesweit sehr gefreut. Das Ziel der Studie ist die Verbesserung der Patientenzentrierung, durch die Untersuchung der Vor- und Nachteile einer Teilnahme von Brust- und gynäkologischen Patient*innen an multidisziplinären Tumorkonferenzen. Hierfür wurden basierend auf den Studienergebnissen konkrete Maßnahmen diskutiert. Das Projekt wird nach einer Laufzeit von ca. dreieinhalb Jahren am 31. Dezember 2020 erfolgreich abgeschlossen.

Im Rahmen des von der Deutschen Rentenversicherung Bund geförderten Projekts B-CARE wurde am 14. September 2020 erfolgreich ein digitaler Abschlussworkshop durchgeführt. Neben den Projektverantwortlichen der Forschungsstelle sowie der Deutschen Krebsgesellschaft, waren an der Gestaltung des Workshops Projektpartnerinnen der Arbeitsgemeinschaft Soziale Arbeit in der Onkologie, der Frauenselbsthilfe Krebs und der Deutschen Rentenversicherung beteiligt. Das Ziel der Studie ist die Verbesserung der Versorgungsqualität von Patientinnen und Patienten mit Brustkrebs im Bereich der Rehabilitation und beruflichen Wiedereingliederung. Hierfür wurden basierend auf den Studienergebnissen konkrete Maßnahmen diskutiert und die Formulierung einer gemeinsamen Stellungnahme beschlossen. Das Projekt wird nach einer Laufzeit von ca. zweieinhalb Jahren am 31. Dezember 2020 erfolgreich abgeschlossen.

 

Januar 2020 - Neue Projektförderung durch die Deutsche Krebshilfe

Die Deutsche Krebshilfe e.V. fördert ein Kooperationsprojekt der Universitätskliniken Aachen, Bonn, Köln, Düsseldorf und Münster. In der Interventionsstudie "KommRhein Interpro: Wirksamkeit eines fertigkeitenorientierten interprofessionellen Kommunikationstrainings für Stationseinheiten an Organkrebszentren" soll über einen Zeitraum von drei Jahren untersucht werden, inwieweit ein interprofessionelles Kommunikationstraining von onkologischen Stationen, einem Kommunikationstraining von einzelnen Berufsgruppen überlegen ist und beispielsweise Auswirkungen auf die krebsbezogene Angst von Patient*innen hat. Das Projekt wird von Kati Hiltrop und Christian Heuser durchgeführt. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

 

Juni 2019 - Vortragspreis im Rahmen der 39. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie

Die Deutsche Gesellschaft für Senologie hat im Rahmen ihrer 39. Jahrestagung einen wissenschaftlichen Mitarbeiter der Forschungsstelle für Gesundheitskommunikation und Versorgungsforschung (CHSR) ausgezeichnet. Herr Christian Heuser erhielt einen Vortragspreis für seinen Beitrag "Teilnahme von Brustkrebspatientinnen an Tumorkonferenzen - Machbarkeit aus Sicht von behandelnden Berufsgruppen". Herzlichen Glückwunsch! Mehr zu diesem Forschungsprojekt "PINTU" finden Sie hier.

 

Ergebnisse der N-MALE Studie

Das N-MALE Projekt (Medizinische und psychosoziale Bedürfnisse von männlichen Brustkrebspatienten in Bezug auf Prävention, Diagnose, Behandlung, Rehabilitation und Nachsorge) wurde nach seiner ca. zweijährigen Laufzeit erfolgreich abgeschlossen. In dem interdisziplinären Forschungsprojekt wurde die Versorgungssituation von männlichen Brustkrebspatienten in Deutschland untersucht. Die Ergebnisse wurden und werden zukünftig weiterhin in wissenschaftlichen Fachzeitschriften und auf internationalen sowie nationalen Kongressen veröffentlicht. Die Ergebnisse zur Hauptfragestellung des Projektes sind zudem in Form von kurzen Merkblättern (Fact Sheets) zusammengefasst. Darüber hinaus wurde eine Broschüre für Betroffene und Angehörige zur Unterstützung in Gesprächen und bei der Informationssuche rund um die Erkrankung erstellt (Gesprächshilfe).

Wir danken allen ProjektpartnerInnen, beteiligten Brustzentren, dem Netzwerk Männern mit Brustkrebs e.V. sowie allen Studienteilnehmern für den erfolgreichen Studienabschluss. Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier.

Die Fact Sheets und die Gesprächshilfe können Sie sich hier herunterladen:

Fact Sheet Patientenperspektive

Fact Sheet Versorgerperspektive

Broschüre zur Gesprächshilfe für Betroffene und Angehörige

 

September 2018 - Projektförderung durch den Innovationsfonds

Der Innovationsfonds fördert ein Kooperationsprojekt der Universitätskliniken Bonn, Aachen und Düsseldorf. In der Interventionsstudie "Familien-SCOUT: Sektoren und phasenübergreifende Unterstützung von Familien mit einem krebserkrankten Elternteil" soll über einen Zeitraum von drei Jahren eine neue strukturierte familienzentrierte Intervention für Familien mit einem krebserkranten Elternteil und minderjährigen Kindern evaluiert werden. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier..


April 2018 - Gesprächs-Checkliste für Brustkrebspatientinnen
Im Arztgespräch vergessen wir häufig unsere Fragen, sind von der Menge an Informationen überfordert oder trauen uns nicht, unsere Anliegen vorzubringen. Eine Checkliste zur Vorbereitung auf die Gespräche kann da hilfreich sein. Im Rahmen eines durch das Bundesministerium für Gesundheit geförderten Projekts (PIAT-Studie) wurde in Zusammenarbeit mit der Deutschen Krebsgesellschaft, der Frauenselbsthilfe nach Krebs, der Pädagogischen Hochschule Freiburg und der Universität Köln eine Gesprächs-Checkliste erstellt, mit der sich Brustkrebspatientinnen auf ihre Arztgespräche vorbereiten können. Grundlage für den Leitfaden bildet eine bundesweite Befragung zu den Informations- und Schulungsbedürfnissen von Brustkrebspatientinnen. Alle im Leitfaden genannten Themen haben sich in der Befragung als häufig unbeantwortete Fragen der Patientinnen herausgestellt. Sie können sich den Leitfaden hier herunterladen und nutzen.