Hinweise zum Coronavirus
Das UKB hat hier für Bürger*innen, Patient*innen und Gesundheitspersonal wichtige Informationen zum Coronavirus/SARS-CoV-2/COVID-19 zusammengestellt. ...weiterlesen

Gerinnungsambulanz


Achtung: Termine werden nur nach telefonischer Vereinbarung vergeben.

Terminvereinbarung:

Mo.-Fr. 08:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 15:30

Tel.: +49 (0) 228-287 15192

Fax: +49 (0) 228-287 19712

Sprechstundenzeiten:

Mo. - Fr.  08:00 bis 12:00 Uhr



Bitte beachten Sie, dass Sie für den Besuch der Ambulanz einen Überweisungsschein (Muster 6 an Facharzt für Transfusionsmedizin) benötigen. Ohne korrekten Überweisungsschein kann die Untersuchung nicht durchgeführt werden.

Was ist vor einer Untersuchung zu beachten?

  • Die Blutentnahme muss nicht in nüchternem Zustand erfolgen. Sie dürfen essen und trinken.
  • Als gesetzlich Versicherter bringen Sie bitte eine Überweisung (einmal im Quartal) und Ihre Versichertenkarte mit.
  • Bitte bringen Sie eine Liste der regelmäßigen eingenommenen Medikamente mit.
  • Bei Abklärung einer Blutungsneigung dürfen 14 Tage vor der Untersuchung keine acetylsalicylsäurehaltigen Schmerzmittel oder andere die Thrombozytenfunktion beeinträchtigende Medikamente eingenommen werden, falls sie nicht ausdrücklich vom Arzt verordnet wurden. Am günstigsten ist eine Untersuchung in Abwesenheit jeglicher Medikamente.
  • Bei Antibiotika-Einnahme bitten wir um vorherige Rücksprache. Bringen Sie mögliche Vorbefunde bitte zur Untersuchung mit.
  • Bei einem bestehenden Infekt bitten wir um telefonische Rücksprache unter der o.g. Telefonnummer, ob eine Vorstellung sinnvoll ist oder der Termin verschoben werden sollte.


In der Gerinnungsambulanz werden Patienten mit Störungen der Blutgerinnungsfähigkeit untersucht und behandelt. Blutgerinnungsstörungen können sich in Form einer vermehrten Blutungsneigung (Blutungsleiden = hämorrhagische Diathese) oder als ein Zuviel an Blutgerinnung mit der Bildung von Thrombosen und Embolien (Thrombophilie) äußern. Derartige Störungen können entweder erblich bedingt sein oder sich erst im Laufe des Lebens entwickeln. In seltenen Fällen kann auch eine Kombination von hämorrhagischer Diathese und Thrombophilie vorliegen.

Die Betreuung der Patienten beinhaltet neben der Diagnostik vor allem folgende häufige klinische Fragestellungen:

  • Präoperative Abklärung einer Blutungs- oder Thromboseneigung
  • Perioperatives Management von Patienten mit thrombozytär oder plasmatisch bedingten Blutgerinnungsstörungen
  • Untersuchung, Betreuung und Überwachung von Patienten mit Blutungs- und/oder Thromboseleiden einschließlich Vorbeugung
  • Überwachung von Patienten unter blutgerinnungshemmender Therapie (Antikoagulanzien-/Antiaggreganzientherapie) einschließlich Antikoagulations-„Bridging“
  • Betreuung von Schwangeren mit Thromboserisiko
  • Abklärung von thrombozytär bedingten Unverträglichkeiten zwischen Mutter und Kind
  • Beratung bezüglich hormonaler Kontrazeption und Hormonersatztherapie bei thrombosegefährdeten Patientinnen

 

Für die Diagnose derartiger Blutgerinnungsstörungen verfügt das Institut über ein differenziertes Untersuchungsspektrum nach neuestem Stand von Wissenschaft und Technik, welches im Laborbuch detailliert dargestellt ist. In der Hämostaseologischen Ambulanz werden pro Jahr ca. 3200 Patienten untersucht und behandelt.

 

-> So finden Sie uns:

Gebäudenummer: 43, 2. Etage

Nächstgelegene Parkmöglichkeit: Parkhaus Mitte (blauem Strich auf der Straße am Haupteingang folgen) oder Parkhaus Süd

Wegweiser zur Blutspende können genutzt werden, die Blutspende befindet sich im gleichen Gebäude wie unsere Gerinnungsambulanz