Patientenkolloquium 2021
Auch in diesem Jahr lädt das UKB zum monatlichen Patientenkolloquium „Unimedizin für Sie“ ein. Alle wichtigen Informationen dazu finden Sie ⟩ hier.

 

Lehre

Studium und Lehre

Das Institut für Experimentelle Hämatologie und Transfusionsmedizin bietet Lehrveranstaltungen für Studierende der Humanmedizin, der Zahnmedizin, der Pharmazie und im Rahmen des Masterstudiengangs Medical Immunosciences and Infection an. Lehrverantwortlicher des Instituts ist PD Dr. H. Rühl, erreichbar über das Sekretariat unter +49 (0)228 287 15176.

 

Praktikum der Klinischen Chemie und Hämatologie (Humanmedizin) / Kursus der klinisch-chemischen und hämatologischen Untersuchungsmethoden für Zahnmediziner

Diese Praktika behandelt die wesentlichen Themen des Fachgebietes, die für eine Tätigkeit am Patientenbett relevant sind:

  • Herstellung von Blutprodukten
  • Blutgruppensysteme und immunhämatologische Labordiagnostik
  • Methodische Grundlagen und prätransfusionelle Verträglichkeitsdiagnostik
  • Immunhämatologische Labordiagnostik
  • Praktische Durchführung einer Bluttransfusion
  • Klinik, Diagnostik und Therapie hämorrhagischer und thrombophiler Diathesen

Die Inhalte des Praktikums werden in einer begleitenden Hauptvorlesung vertieft. Seit dem Sommersemester 2020 stehen die Lehrinhalte auch zum Selbststudium in eCampus zur Verfügung, das Praktikum wird als Seminar im Inverted-classroom-Format durchgeführt.

 

Vorlesung Hämotherapie

Neben der Hauptvorlesung wird für besonders interessierte Studierende die Vorlesung Hämotherapie als fakultative Ergänzungsveranstaltung angeboten:

  • Physiologie und Pathophysiologie der Hämatopoiese und des Hämostasesystem            
  • Maternale Inkompatibilitäten und autoimmunhämolytische Anämien
  • Auto- und Alloimmunthrombozytopenien (NAIT, FAIT, ITP, TTP, HUS)
  • Indikationsstellung der Gabe von Hämotherapeutika, Zelltherapeutika und Transfusion
  • Klinik, Diagnostik und Therapie hämorrhagischer oder thrombophiler Diathesen
  • Therapie mit gerinnungsaktiven Hämotherapeutika
  • Grundlagen des HLA-Systems Bedeutung für Stammzelltransplantationen

 

Praktisches Jahr

Die PJ-Ausbildung im Fach Transfusionsmedizin ist in das Wahltertial Interdisziplinäre Onkologie integriert. Die Lernziele und die zu absolvierenden Leistungen sind in einem Lernziel- sowie einem Leistungskatalog definiert.

Die Ausbildung erfolgt zwei Wochen im Blutspendedienst, im Blutdepot, im immunhämatologischen und hämostaseologischen Labor sowie den Ambulanzen unseres Instituts (Allgemeine Gerinnungsambulanz, Hämophiliezentrum, Zelltherapie). Die Tätigkeiten im Blutspende- und Zelltherapiebereich bestehen vorwiegend in der Teilnahme an der ärztlichen Betreuung der Vollblut- und Thrombozytenspende, aber auch in der Behandlung autologer und allogener Stammzellspender. Im Blutdepot und im immunhämatologischen Labor ist die Mitarbeit bei Blutgruppenbestimmungen, Antikörperdifferenzierungen, Abklärungen von immunhämolytischen Anämien und weiterer immunhämatologischer Diagnostik Teil der Ausbildung. Darüber hinaus sollten die PJ-Studierenden die wesentlichen Grundlagen der klinischen Anwendung von Blutkomponenten kennenlernen, insbesondere die jeweiligen Indikationen, Kontraindikationen und das Notfallmanagement. In unserer Gerinnungsambulanz und im Hämophiliezentrum nehmen die Studierenden an der Behandlung von Patienten mit angeborenen und erworbenen thrombophilen und hämorrhagischen Diathesen teil.

 

Wahlfach II (Humanmedizin, Studienabschnitt II)

Für Studierende der Humanmedizin im zweiten Studienabschnitt bieten wir ein einwöchiges (42 Zeitstunden) Blockpraktikum als Wahlfach an.

 

Wissenschaftliche Arbeiten

Wissenschaftliche Arbeiten (Promotionsarbeiten für Mediziner und Naturwissenschaftler) sind insbesondere im Bereich der Hämostaseologie möglich. Interessierte Studenten können sich gerne jederzeit bewerben.

 


Aktualisiert: 23.04.2021