Nierenzellkarzinom

Das lokal-begrenzte Nierenzellkarzinom ist in der Regel asymptomatisch und wird heutzutage oftmals im Rahmen einer Früherkennungsuntersuchung diagnostiziert. Seltener fallen fortgeschrittene Nierentumor durch Hämaturie oder Schmerzen auf.

An der Klinik für Urologie und Kinderurologie wird die operative und medikamentöse Behandlung des Nierenzellkarzinoms durch ein auf diese Erkrankung spezialisiertes Team durchgeführt. Alle Patienten mit einem Nierentumor werden vor Einleitung der Therapie in einem interdisziplinären Tumorboard des Centrums für Integrierte Onkologie besprochen; das jeweils beste Therapieverfahren für den einzelnen Patienten wird so unter Berücksichtigung der Wünsche des Patienten festgelegt.

Zur operativen Therapie des Nierenzellkarzinom führen wir sowohl offene als auch Roboter-assistierte und konventionelle laparoskopische Operationen durch. Nach Möglichkeit wird immer ein organerhaltendes OP Verfahren angewendet. Die Auswahl des Therapie Verfahrens erfolgt in Abhängigkeit von dem Tumor, aber auch den Vorerkrankungen und den Wünschen des Patienten. In Zusammenarbeit mit der Klinik für Radiologie wird das therapeutische Spektrum durch die Radiofrequenzablation abgerundet.

Die Therapie des metastasierten Nierenzellkarzinom erfordert eine medikamentöse Behandlung. In Abhängigkeit vom Tumorstadium und den Vorerkrankungen der Patienten erfolgt die Therapie mit mTOR oder Tyrosinkinase-Hemmstoffen sowie Checkpoint-Inhibitoren. Die ambulante Gabe von Checkpoint-Inhibitoren wird in den Räumlichkeiten des Centrums für Integrierte Onkologie durchgeführt. Die Klinik ist ein von der DKG zertifiziertes Nierenkrebszentrum.

Einen Behandlungstermin können Sie im Sekretariat der Klinik vereinbaren. Bei Fragen zur Diagnostik und Therapie des Prostatakarzinoms in unserer Klinik können Sie sich gerne jederzeit unsere Ansprechpartner wenden: