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Immuntherapie

AG Molekulare und Immuntherapie

Leitung: Prof. Dr. Ingo Schmidt-Wolf


Forschungsschwerpunkte:

Die Forschergruppe um Prof. Dr. Schmidt-Wolf beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Entwicklung von innovativen onkologischen Therapien mit molekularen und immunonkologischen Methoden.

Schwerpunkt Experimentelle Immuntherapien:

1. Molekulartherapeutische Ansätze bei onkologischen Erkrankungen

Einsatz von NKT-Lymphozyten für die gezielte Behandlung von hämatologischen Neoplasien im Rahmen der Stammzelltransplantation
Entwicklung von neuartigen molekularen immuntherapeutischen und "targeted therapeutischen" klinischen Studien für Krebspatienten in Kooperation mit dem CIO
Die Arbeitsgruppe befasst sich mit der Untersuchung von Mechanismen, die bei der Regulation von T-Zell vermittelten immunologischen Prozessen beteiligt sind, sowie Strategien zur Induktion einer effizienten anti-tumoralen Immunantwort in vitro und in vivo. Hierbei liegt der Mittelpunkt der wissenschaftlichen Arbeit auf der antigenpräsentierenden Funktion humaner dendritischer Zellen (DC) sowie dem Einsatz von NKT-Lymphozyten bei der gezielten Behandlung von hämatologischen Neoplasien. In mehreren Projekten, die durch die Deutsche Krebshilfe und die DFG gefördert werden, wird derzeit die Präsentation von Tumor-assoziierten Antigenen durch DC nach Aufnahme und Prozessierung von apoptotischen Tumorzellen sowie nach Transfektion mit in vitro transkribierter RNA evaluiert.

Des weiteren werden Moleküle und Signaltransduktionswege, die eine Aktivierung von NKT-Lymphozyten mediieren, analysiert. In einem weiteren Projekt wurden neue therapeutische Ansätze zur gezielten Tumorzell-Abtötung entwickelt. Die eingesetzten Therapeutika bestehen grundsätzlich aus zwei Komponenten. Eine Komponente erkennt die Tumorzellen, die zweite Komponente tötet sie. Bei beiden Komponenten handelt es sich meistens um große Moleküle, die auf unterschiedlichem Weg verknüpft werden. Das Konjugat ist allerdings aufgrund seiner Größe häufig instabil und kann nur schlecht in das Tumorgewebe eindringen. Wir konnten hier inzwischen effizientere kleinere Peptide entwickeln.

2. Immuntherapeutische Ansätze bei malignen Erkrankungen

Ein wichtiger Bereich der klinisch orientierten Forschung der Arbeitsgruppe liegt in der Entwicklung und Konzeption neuer immunologischer Therapien, die unmittelbar auf den Ergebnissen der wissenschaftlichen Arbeit beruhen und bei malignen Erkrankungen eingesetzt werden.
Ziel dieses Projektes in Kooperation mit der Arbeitsgruppe von Prof. Hinrich Abken (Universität Köln) ist es, polyklonalen zytotoxischen T-Zellen definierte Spezifität für carcinogenic antigen (CD66, CEA) exprimierende Pankreaskarzinomzellen durch Expression eines rekombinanten, CEA-bindenden T-Zell Rezeptors zu verleihen. Derartig generierte T-Zellen mit Spezifität für CEA sollen für die adoptive Immuntherapie in dem Maus-Modell des orthotopen Pankreas-Karzinoms evaluiert werden.
Die Arbeitsgruppe entwickelte hierzu ein immunkompetentes Maus-Modell mit einem orthotopen, syngenen Pankreaskarzinom, das die klinische Situation in mehreren Parametern perfekt abbildet und eine relevante Evaluation therapeutischer Konzepte für das Pankreaskarzinom ermöglicht.
Diese Untersuchungen sollen die Strategie des Targeting antigen-spezifischer, zytotoxischer T-Zellen mit Hilfe rekombinanter Immunrezeptoren evaluieren und Perspektiven und mögliche Limitationen für die klinische Umsetzung aufzeigen.

Schwerpunkt Multiples Myelom:
Innovative klinische Studien zur Primärtherapie und zum Rezidiv bei Patienten mit Multiplem Myelom
Auswahl an Publikationen

Schwerpunkt Lymphome:
Innovative klinische Studien zur Primärtherapie und zum Rezidiv bei Patienten mit Lymphom
Auswahl an Publikationen

Schwerpunkt Stammzelltransplantation:
Innovative klinische Studien bei Patienten mit hämatologischen Neoplasien
Auswahl an Publikationen

Schwerpunkt Nierenzellkarzinom:
Innovative klinische Studien zur Primärtherapie und zum Rezidiv bei Patienten mit metastasiertem Nierenzellkarzinom
Auswahl an Publikationen


Drittmittel
DFG
Deutsche Krebshilfe
Hector-Stiftung
Industrie

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