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Ophthalmologische Epidemiologie & Neuroretinale Bildgebung

In der Arbeitsgruppe Ophthalmologische Epidemiologie und Neuroretinale Bildgebung beschäftigen wir im Bereich der Epidemiologie mit dem Entstehen und Voranschreiten von Augenerkrankungen und deren Risikofaktoren, mit einem Fokus auf Netzhauterkrankugen wie der altersabhängigen Makuladegeneration. Auch die Versorgung von Patienten mit Augenerkrankungen wird untersucht, mit einem besonderen Augenmerk auf der Umsetzung von vorhandener Evidenz in der alltäglichen Versorgung.
Im Bereich der neuroretinalen Bildgebung steht die hochauflösende und nicht-invasive Bildgebung der Netzhaut, angrenzender Gewebe und deren Gefäßsysteme im Vordergrund. Dies wird sowohl in der Bevölkerung als auch in speziellen Gruppen wie z.B. Personen mit neuro-degenerativen Erkrankungen untersucht.  
Weitere Schwerpunkte in der Arbeitsgruppe sind die Entwicklung und Evaluierung von Verfahren zur Endpunktmessung insbesondere im Bereich der Patienten-berichteten Endpunkte sowie die Untersuchung von intraokularer Inflammation.  

Wissenschaftliche Schwerpunkte

Ophthalmologische Epidemiologie

In verschiedenen Kohorten von Erkrankten (sog. klinische Kohorten) und aus der Bevölkerung (sog. bevölkerungs-basierte Kohorten) werden systematisch Teilnehmer phänotypisiert und in Nachbeobachtungen das Entstehen und Voranschreiten von Augenerkrankungen untersucht. Das Ziel ist es, Biomarker für die Früherkennung und Präventionsmaßnahmen  oder Maßnahmen, die ein Voranschreiten der Erkrankung reduzieren, zu entwickeln. Wichtige Studien, die in diesem Bereich in unserer Arbeitsgruppe laufen, sind:

  • Rheinland-Studie, in der wir den Augenteil betreuen. www.rheinlandstudie.de
  • MACUSTAR, ein EU Konsortium, in dem wir das Voranschreiten von früher altersabhängiger Makuladegeneration untersuchen. www.macustar.eu
  • E3 Konsortium, ein Zusammenschluss aller europ. epidemiologischer Forscher und Studien (zZt. über 30 Studien mit über 170,000 Teilnehmern). www.eye-epi.eu

Auge und Neurodegeneration

In mehreren Kooperationsprojekten mit der Klinik und Poliklinik für Neurologie und dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) wird bei Personen mit verschiedenen neuro-degenerativen Erkrankungen und Gesunde die neurosensorische Netzhaut hochauflösend bildgebend untersucht. Teilnehmer werden in Querschnitts- und Kohortenstudien eingeschlossen.

Intraokulare Inflammation

Mittels hochauflösender Bildgebung der Netz- und Gefäßhaut sowie objektive Quantifizierung von Inflammation werden Biomarker untersucht, mit denen der Erkrankungsverlauf und das Therapieansprechen bei intraokularen Inflammationen (sog. Uveitis) besser verstanden und vorhergesagt werden kann.

Patienten-berichtete Endpunkte & Visuelle Lebensqualität

In der Beurteilung von Auswirkungen eines Sehverlusts oder eines Therapieerfolgs auf das alltägliche Leben ist der direkte Bericht von Betroffenen ausschlaggebend. Dies wird als Patienten-berichteter Endpunkt bezeichnet. Um einen Einsatz in z. B. klinischen Studien zu ermöglichen, entwickeln wir Instrumente, diese  in einer standardisierten, verlässlichen Form zu erheben.  

Leiter Ophthalmologische Epidemiologie & Neuroretinale Bildgebung

Herr Prof. Dr. Dr. med. R. P. Finger

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Tel.: +49 (0)228-287 19839
Fax: +49 (0)228-287 14817

Sekretariat

Simone Kastenholz
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Tel.: +49 (0)228-287 19839
Fax: +49 (0)228-287 14817

       

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