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Spezialsprechstunde für genetisch bedingte Netzhauterkrankungen

Leitung: Dr. med. Philipp Herrmann, PhD, FEBO, Prof. Dr. F.G. Holz
Mitarbeit: Prof. Dr. B. Wabbels, Kristiane Heß, Dr. J. Birtel,

In der Spezialsprechstunde für genetisch bedingte Netzhauterkrankungen stehen ausführliche Diagnostik und umfassende Beratung im Vordergrund. Die Spezialsprechstunde und Fokussierung auf diesen Bereich ist angebunden an das Zentrum für Seltene Erkrankungen Bonn (ZSEB).

Die Symptome erblicher Netzhauterkrankungen können sehr variabel und facettenreich sein, wobei individuell sehr unterschiedliche Probleme im Vordergrund stehen können. Hierzu zählen beispielsweise Nachtsehschwäche, Farbsehschwäche, vermehrte Blendung, Gesichtsfeldausfälle, Verminderung der Sehschärfe und/oder Lesefähigkeit. Darüber hinaus soll der Zugang zu neuesten therapeutischen Ansätzen gewährleistet werden, die z.T. auch im Rahmen klinischer Prüfungen angewandt werden.

Neben der eingehenden klinischen Untersuchung durch erfahrene Spezialisten auf dem Gebiet seltener Netzhauterkrankungen umfasst die spezialisierte Diagnostik-Methoden wie die Elektroretinographie (ERG), Elektrookulographie (EOG), Fundus-Autofluoreszenz, Nah-Infrarot-Autofluoreszenz, Widefield-Imaging, hochauflösende optische Kohärenztomographie (SD-OCT) und Makulapigment-Messung. Die Beratung beinhaltet u.a. eine ausführliche Besprechung der Diagnose, der möglichen molekulargenetischen Diagnostik, der Vererblichkeit der Erkrankung, möglicher Therapieoptionen und Verhaltensempfehlungen.

Gerne gehen wir auch ausführlich auf Ihre individuelle Fragen zu Ihrer Erkrankung ein. Kinder werden meist in unmittelbarer Zusammenarbeit mit der kinderophthalmologischen Abteilung der Augenklinik unter der Leitung von Frau Prof. Bettina Wabbels gesehen.

In Kooperation mit der Universitätsklinik für Neurologie (Prof. Klockgether, Frau Prof. Kornblum) sehen wir in unserer Sprechstunde auch Patienten mit mitochondrialen Erkrankungen. Diese weisen oft ein weites Spektrum an Symptomen auf welche auch die Netzhaut betreffen können. Patienten mit erblichen Erkrankungen den Sehnervs (z.B. Lebersche Hereditäre Optikus-Neuropathie - LHON) werden ebenfalls in Sprechstunde mitbetreut.

An der Universitäts-Augenklinik Bonn ist darüber hinaus eine Sprechstunde für vergrößernde Sehhilfen etabliert, in der optische und elektronische Sehhilfen ausprobiert, angepasst und verschrieben werden können.

Wir arbeiten mit dem nur wenige Minuten zu Fuß entfernten Institut für Humangenetik zusammen, um auch eine ausführliche fachärztliche humangenetische Beratung für Einzelpersonen und Familien zu gewährleisten. Falls eine molekulargenetische Diagnostik durchgeführt wurde, ist eine solche humangenetische Beratung häufig am selben Tag möglich, wie die Kontrolluntersuchung und Besprechung bei uns.

Des Weiteren arbeiten wir eng mit der Selbsthilfe-Organisation ProRetina zusammen. Eine eigens eingerichtete ambulante Sprechstunde gestattet eine ausführliche Beratung durch geschulte, selbst von Netzhauterkrankung betroffene Mitarbeiter der ProRetina.

Die Sprechstunde findet jeden Mittwoch statt. Eine telefonische Anmeldung ist über 0228 / 287-15619 (Frau Flerus) möglich. Um die Untersuchungen besser planen zu können, bitten wir Sie, uns im Vorfeld Ihre Diagnose und ärztliche Berichte (falls vorhanden) zukommen zu lassen:

Anschrift:
Universitäts-Augenklinik Bonn
z.Hd. Frau Flerus
Ernst-Abbe-Str. 2
53127 Bonn
Fax: 0228 / 287-15611
Email: Enable JavaScript to view protected content.

Information gemäß § 6 Medizinprodukte-Betreiberverordnung "Beauftragter für Medizinproduktesicherheit"

Sehr geehrte Damen und Herren,

gemäß § 6 Medizinprodukte-Betreiberverordnung steht Ihnen das Universitätsklinikum Bonn im Zusammenhang mit Meldungen über Risiken von Medizinprodukten, Informationen zu Rückrufen oder Warn- und Sicherheitshinweisen sowie bei der Umsetzung von notwendigen korrektiven Maßnahmen unter folgender E-Mailadresse zur Verfügung: Enable JavaScript to view protected content.

Diese E-Mailadresse richtet sich vorzugsweise an Kontaktpersonen von Behörden, Herstellern und Vertreibern von Medizinprodukten.

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