FemScreen-CT
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Multidimensionale Analyse des Chlamydien-Tests für Frauen bis 25 Jahre (FemScreen-CT)
Eine Infektion mit Chlamydien zählt weltweit zu den häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten. Besonders oft sind Jugendliche und junge Erwachsene betroffen. Da eine Infektion meist ohne oder nur mit leichten Symptomen verläuft, bleibt sie vielfach unentdeckt. Wenn eine Chlamydien-Infektion unbehandelt bleibt, kann sie bei Frauen Entzündungen von Gebärmutter, Eileitern und Eierstöcken verursachen. Das erhöht das Risiko für Eileiterschwangerschaften und spätere Unfruchtbarkeit. Wird eine Infektion frühzeitig erkannt, ist sie in der Regel gut mit Antibiotika behandelbar. Deshalb haben sexuell aktive Frauen bis zum vollendeten 25. Lebensjahr einmal jährlich Anspruch auf ein kostenloses Chlamydien-Screening. Aktuelle Zahlen deuten jedoch darauf hin, dass dieses Screening-Angebot Frauen im Alter von 16 bis 25 Jahren bislang nicht ausreichend erreicht.
Ziel des Projektes FemScreen-CT ist es, Faktoren zu identifizieren, welche die Inanspruchnahme des Chlamydien-Screenings fördern oder hemmen. Dafür besteht das Projekt aus vier Arbeitspaketen, welche neben Befragungen junger Frauen und niedergelassener Frauenärzt*innen auch die Auswertung von Abrechnungsdaten der kassenärztlichen Versorgung sowie eine gesundheitsökonomische Modellierung beinhalten. Auf Basis der Erkenntnisse aller Projektteile sollen Handlungsempfehlungen abgeleitet werden, die zu einer höheren Inanspruchnahme des Chlamydien-Screenings beitragen können. Dadurch können unentdeckte Infektionen frühzeitig erkannt und behandelt sowie Infektionsketten unterbrochen werden. Zudem ist eine Übertragung der gewonnenen Erkenntnisse auf andere sexuell übertragbare Erkrankungen denkbar.
Projektdauer: 01.01.2026 bis 31.12.2027
Gemeinsamer Bundesausschuss (GBA) Innovationsfonds Förderkennzeichen: 01VSF25014


















