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Blockpraktikum

Im Rahmen Ihres Studiums absolvieren Sie auch in unserem Fachbereich ein Blockpraktikum.
Zu Beginn des Praktikums erarbeiten Sie sich fundamentale Kenntnisse und wichtige Krankheitsbilder aus der Gynäkologie und Geburtshilfe. Anschließend erfolgt ein Untersuchungskurs an verschiedenen Phantomen des Beckens sowie der Mamma und eines geburtshilflichen Modells.

Während der Praktikumswoche werden Sie verschiedene Stationen durchlaufen. Auf welchen Stationen Sie wann eingeteilt sind, erfahren Sie am ersten Tag ihres Blockpraktikums von dem jeweiligen Blockpraktikumsdozenten. Sie können Ihre Stationen gern untereinander tauschen, jedoch nur 1:1!

Am Ende der Woche wird eine Art Abschlussprüfung durchgeführt. Hierfür bereiten Sie bitte einen Patientenfall vor, den Sie Ihrer Seminargruppe und Ihrem Betreuer am letzten Tag vorstellen. Bitte sprechen Sie sich in Ihrer Blockpraktikumsgruppe ab, sodass ein weit gefächertes Spektrum an gynäkologischen und geburtshilflichen Erkrankungen erfasst wird. Bereiten Sie sich bitte so vor, dass Ihre Kommilitonen auch davon profitieren. Diesen Patientenfall können Sie sich an jeder Station auswählen. Gern sind wir Ihnen hierbei auch behilflich.

Jede Blockpraktikumsgruppe bekommt einen Betreuer zugewiesen. Dieser ist im gesamten Praktikumsverlauf Ihr Ansprechpartner. Er wird mit Ihnen den Seminartag, ein spezifisches Seminar am Mittwoch und die Fallvorstellung am Freitag absolvieren. 

Ebenfalls erhalten Sie am ersten Tag des Blockpraktikums ein Skript. Bitte bearbeiten Sie darin die gestellten klinischen Fallaufgaben. Diese werden im Seminar am Donnerstag überprüft und besprochen. 

Folgende Videos können Sie gerne auch als Vorbereitung für die Untersuchungen, welche Sie im Blockpraktikum durchführen, benutzen. 

Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches und lehrreiches Praktikum.

Lernziele

Das Blockpraktikum soll den Studierenden die Möglichkeit geben, das theoretisch Gelernte in der Praxis anzuwenden und den Klinikalltag vertiefend kennenzulernen. Es dient aber auch dazu, eine Mindestqualifikation bei praktischen Tätigkeiten, der Stationsarbeit und im Umgang mit den Patientinnen vor der Approbation zu erlangen. 

Das Selbststudium eines Fachbuches der Frauenheilkunde ist integraler Bestandteil der Ausbildung im Fach Frauenheilkunde und wird vorausgesetzt. Die Vorlesung dient vor diesem Hintergrund der nochmaligen Bearbeitung des im Selbststudium erworbenen Wissens. 

Für jedes Fachgebiet gelten die folgenden allgemeinen Lernziele:
Aufbauend auf medizinischen Kenntnissen und Fertigkeiten aus dem vorausgegangenen Studium und der Vorlesung sollen die Studierenden in den konkreten Behandlungssituationen, Lehrgesprächen und Selbststudium lernen, 

  • Epidemiologische Besonderheiten zu erkennen, zu interpretieren und in die ärztliche Entscheidungsfindung zu integrieren. 
  • Anamnese als Grundlage der breiten Zuständigkeit und Kontinuität in der Versorgung zu erheben.
  • Eine angemessene und gegenüber Patientin und Gesellschaft verantwortliche Stufendiagnostik und Therapie auf der Grundlage aktueller medizinischer Erkenntnisse durchzuführen oder zu veranlassen. 
  • Dem Präventionsauftrag durch gezielte Maßnahmen (Gesundheitsberatung, Vorsorgeuntersuchungen) nachzukommen. 

Aufbauend auf den Vorkenntnissen aus dem Studium sind die übergeordneten Lernziele für das Fach Gynäkologie und Geburtshilfe im Einzelnen: 

  • In der Aufklärungssituation vor einer Operation oder einer diagnostischen Maßnahme ein der Patientin zugewandtes zielführendes Gespräch führen, sowie die Risiken eines geplanten Eingriffs benennen und in adäquater Form vermitteln können. 
  • Die Indikation für eine notwendige weitergehende apparative Diagnostik (EKG, Röntgen-Thorax u.ä.) stellen können. 
  • Gemäß dem WHO-Schema Vorschläge für eine adäquate Schmerztherapie beim perioperativen Schmerzmanagement machen können. 
  • Indikation, Kontraindikation und den theoretischen Ablauf (Bedside-Test, Technik, Materialien) für die Verabreichung von Blutprodukten kenne. 
  • Basiswissen zum sicheren und sterilen Verhalten im OP-Saal haben. 
  • Bei unterschiedlichen gynäkologischen und geburtshilflichen Eingriffen aussistieren können. 

Diese Lernziele werden im Blockpraktikum unterstützt im Rahmen von verschiedenen klinischen Fallvignetten, die anhand der IMPP-Lernziele ausgewählt worden sind und das gelernte Wissen im klinischen Kontext rekapitulieren. 


a) Tätigkeitsfelder während des Blockpraktikums in der Gynäkologie (gynäkologisch-operative Stationen) 
  • Erlernen der Abläufe in der Klinik/ auf der Station 
  • Ärztinnen und Ärzte bei der Stationsarbeit begleiten, Visitenteilnahme 
  • Patientenbetreuung und Patientenaufnahme beobachten 
  • OP kennenlernen und Assistenz im OP
  • Stationsarbeit (Blutentnahmen, Flexülen legen u. ä. m.)
  • Vorstellung von gynäkologischen Patientinnen
  • Mitbetreuung von postoperativen Patientinnen, Teilnahme an Abschlussuntersuchung 
  • Durchführung einfacher Ultraschalluntersuchungen (Vitalität Frühschwangerschaft, Restharn, Ausschluss Nierenstauung) unter Anleitung 
  • Teilnahme an Diagnostik- und Therapieplanung bei gynäkologischen und Mamma-Karzinom-Patientinnen (Kennenlernen von Therapiekonzepten) 
b) Tätigkeitsfelder während des Blockpraktikums in der Geburtsmedizin 
Präpartale Stationen 
  • Teilnahme an Visite 
  • Ärztinnen und Ärzte bei der Stationsarbeit begleiten 
  • Neuaufnahme von Patientinnen, internistischer Status 
  • Teilnahme an neonatologischen Konsilen 
  • Stationsarbeit (Blutentnahmen, Flexülen legen u.ä.m.) 
Wochenbett-Stationen
  • Teilnahme an Visiten und ensprechende Themen, die bei der Visite besprochen werden: Rückbildungsvorgänge, Wundheilungsvorgänge (Lochien, Dammriss/-schnitt, Sectionarbe), Laktation, Stilltechnik, Stillschwierigkeiten, Abstillen, das gesunde Kind nach der Geburt, Screening 
  • Ärztinnen und Ärzte bei der Stationsarbeit begleiten 
  • Teilnahme an der U2 
  • Pathologisches Wochenbett mit Besprechung eines der folgenden Themen: Fieber im Wochenbett, Blutungen im Wochenbett, Symphysenbeschwerden, Mastitis puerperalis, Eklampsie/Präeklampsie/HELLP im Wochenbett, psychische Erkrankungen im Wochenbett 
Kreißsaal 
  • Ärztinnen/Ärzte in der Kreißsaalaufnahme unterstützen 
  • Teilnahme an normalen vaginalen und operativen (Sectio, VE) Geburten
  • Beobachtung und Auswertung von normalen und pathologischen Geburtsverläufen incl. der Nachgeburtsphase 

Ebenfalls besteht im Rahmen des Blockpraktikums der Frauenheilkunde der Universitätsfrauenklinik Bonn in Zusammenarbeit mit Amboss ein unterstützender Lernplan für das Blockpraktikum Gynäkologie & Geburtsmedizin. Dieser Lernplan enthält die für das Blockpraktikum wichtigsten Themen sowie Kapitel zu grundlegenden praktischen Fertigkeiten. Alle Themen sind verständlich erklärt und befinden sich auf höchstem aktuellen Niveau – perfekt zur Vor- und Nachbereitung des Blockpraktikums!

Das e-Learning befindet sich unter: https://www.amboss.com/de/lernplan/blockpraktikum-bonn-gyn

Die hier dargestellten und ausgewählten Themen und Lernkarten sind als entsprechende Vorbereitung für den jeweiligen Tag des Blockpraktikums anzusehen und spiegeln inhaltlich die wichtigen Themen des Tages wieder. Hier wird auch im Blockpraktikum drauf eingegangen und der entsprechende Lerninhalt als gekonnt vorausgesetzt. 

Information gemäß § 6 Medizinprodukte-Betreiberverordnung "Beauftragter für Medizinproduktesicherheit"

Sehr geehrte Damen und Herren,

gemäß § 6 Medizinprodukte-Betreiberverordnung steht Ihnen das Universitätsklinikum Bonn im Zusammenhang mit Meldungen über Risiken von Medizinprodukten, Informationen zu Rückrufen oder Warn- und Sicherheitshinweisen sowie bei der Umsetzung von notwendigen korrektiven Maßnahmen unter folgender E-Mailadresse zur Verfügung: Enable JavaScript to view protected content.

Diese E-Mailadresse richtet sich vorzugsweise an Kontaktpersonen von Behörden, Herstellern und Vertreibern von Medizinprodukten.

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