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Nase und Nasennebenhöhlen

In unserer Klinik spielt die Behandlung von Störungen der Nasenatmung, insbesondere von rezidivierenden und chronischen Entzündungen der Nase und der Nasennebenhöhlen (inklusive Geruchsstörungen) eine besondere Rolle. So sind zum einen häufig mechanische Obstruktionen, beispielsweise durch Fehlstellungen der Nasenscheidewand oder Vergrößerungen der Nasenmuscheln, Grund für eine Behandlung. Zur Verbesserung steht eine chirurgische Korrektur im Vordergrund, jedoch ist hier gleichzeitig bei unklaren Schwellungszuständen der oberen Atemwegsschleimhäute unbedingt eine umfassende Abklärung bezüglich chronisch entzündlicher Faktoren erforderlich. So ist die chronische Rhinosinusitis (chronische Entzündung der Nasen- und Nasennebenhöhlenschleimhäute) die häufigste Ursache für eine Störung der Nasenatmung überhaupt. Eine solche chronische Rhinosinusitis betrifft in Deutschland ungefähr 14 Prozent der Gesamtbevölkerung. Dieser Oberbegriff umfasst dabei ein breites Spektrum von wiederkehrenden Entzündungen bis hin zur Polyposis nasi. Zur Behandlung kommen unter bestimmten Voraussetzungen auch neue Antikörpertherapien.

Auch inhalative Allergien spielen eine bedeutsame Rolle als prädisponierender Faktor für Schleimhauterkrankungen der Nase und sind Gegenstand ausführlicher Diagnostik sowie eines umfassenden Therapieangebotes unserer Klinik.

Wir beraten Sie gerne.

Die chirurgische Therapie der Nasennebenhöhlenerkrankungen erfolgt im Regelfalle auf endonasalem endoskopischem Wege (funktionelle endoskopisch kontrollierte Nebenhöhlenchirurgie = FESS). Die Ursachen der chronischen Rhinosinusitis sind trotz der Häufigkeit dieser Erkrankung bis heute weitgehend ungeklärt und sind Gegenstand intensiver wissenschaftlicher Bestrebungen. Auch die Behandlung bösartiger Tumoren innerhalb der Nase, des Nasennebenhöhlensystems und im Bereich der vorderen Schädelbasis gehört zu unserem Behandlungsspektrum. Neben der chirurgischen Sanierung solcher Erkrankungen auf endonasalem Weg oder über äußere Zugänge steht Betroffenen eine umfassende interdisziplinär onkologische Beratung und Therapie zur Verfügung.

An unserer Klinik steht ein Navigationssystem der neuesten Generation für computer-assistierte chirurgische Eingriffe zur Verfügung. Operationen im HNO-Bereich sind durch enge Lagebeziehungen von lebenswichtigen Strukturen (z.B. Blutgefäße, Nerven, Auge, Riechsinneszellen, peripheres Hör- und Gleichgewichtsorgan, Gehirn) gekennzeichnet. Die exakte Kenntnis und Schonung dieser Strukturen stellen die höchste Prämisse bei Operationen dar. Die Verwendung eines Navigationssystem ermöglicht eine exakte Lokalisation auf zuvor angefertigten CT- oder MRT-Bildern mit einer Genauigkeit von unter 1 mm. Dies ermöglicht exakte, schonende und sichere Operationen für unsere Patienten. Dabei unterstützt das Navigationssystem moderne optische Hilfsmittel, wie High-Tech-Mikroskope oder HD-Endoskope. Ein Schwerpunkt unserer Klinik liegt in der chirurgischen Therapie von Erkrankungen der vorderen Schädelbasis („Rhinobasis“). Hierzu gehören unter anderem chronische Erkrankungen der Nasennebenhöhlen (z.B. chronische Sinusitis, Polyposis nasi, etc.), der Augenhöhle und des Sehnerven (z.B. Morbus Basedow), exakte diagnostische Probenentnahme und Entfernungen gutartiger und bösartiger Tumore (z.B. juvenile Angiofibrome, bösartige Tumor der Nasennebenhöhlen, des Nasenrachenraums und der vorderen Schädelbasis) oder der schonende Verschluss von Hirnhautdefektenbei Hirnwasserfluss. Bei letzterem Verfahren wird die Navigation mit der Fluoreszenz-Endoskopie kombiniert und entsprechende Defekte können unter Erhaltung des Geruchssinnes verschlossen werden. Insbesondere bei mehrfach voroperierten Patienten kommt das Navigationssystem standardmäßig zum Einsatz, was bei fehlenden anatomischen Landmarken die Patientensicherheit deutlich erhöht.

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Sehr geehrte Damen und Herren,

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