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Laufende Projekte

Projektmitarbeiter*innen: Katharina Wenderott, Nikoloz Gambashidze, Matthias Weigl
Laufzeit: ab 2021
 
Hintergrund

Künstliche Intelligenz erhält derzeit verstärkt Einzug in die Medizin und wirkt sich somit auf die klinischen Arbeitsprozesse in der Patient*innenversorgung aus. Versprochen wird sich von diesen neuen Technologien, dass die Qualität und Sicherheit der Versorgung verbessert werden sowie das Routinetätigkeiten automatisiert werden und dem Gesundheitspersonal mehr Zeit für die direkte Versorgung von Patient*innen bleibt. In der Medizin gibt es ein hochkomplexes Arbeitssystem, mit verschiedensten Akteuren, Technologien, Aufgaben und Umweltfaktoren, welche in Beziehung zueinanderstehen. In diesem hochkomplexen System kommt es durch die Integration von Technologien zu Veränderungen, welche sich sowohl auf die Kliniker*innen als auch die Patient*innen auswirken können.

Zielsetzung und Methode
Das Ziel dieses Projektes ist es, die Arbeitsprozessintegration von künstlicher Intelligenz in der Medizin besser zu verstehen und zu optimieren. Es soll zu einem umfangreicheren Verständnis der Interaktion zwischen Mensch und Technik bei der Einführung von KI im klinischen Umfeld führen.
Im Einzelnen hat dieses Dissertationsprojekt folgende Ziele:

  1. Bewertung und Synthese der aktuellen Wissens- und Literaturbasis zur Effizienzveränderung von Arbeitsabläufen durch die Einführung von KI. Um dieses erste Ziel zu erreichen, wird eine systematische Literaturrecherche über die Integration von KI-basierten Technologien in die klinische Praxis und die Zusammenhänge mit den Auswirkungen für die Kliniker*innen durchgeführt. Es soll eine narrative Synthese erstellt werden, wobei den Faktoren innerhalb des Arbeitssystems, die eine erfolgreiche Integration von KI ermöglichen oder behindern, besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird. [Literaturreview]
  2. Identifizierung von Barrieren und Erleichterungen bei der Integration von KI in den klinischen Arbeitsablauf und Ableitung von Best Practices für zukünftige Implementierungsszenarien. Dieses Ziel wird durch die Durchführung einer Interviewstudie mit klinischen Expert*innen aus verschiedenen Berufsgruppen erreicht, um spezifische Herausforderungen bei der Implementierung von KI-Technologien in klinische Arbeitssysteme zu ermitteln. [Empirische Studie 1]
  3. Abbildung der Veränderungen, die durch die Integration einer KI-basierten Anwendung in das Arbeitssystem entstehen und Ermittlung der Auswirkungen auf das klinische Personal sowie die Patientensicherheit in einem klinischen Anwendungsfall [Empirische Studie 2].

Kontakt: Katharina Wenderott (katharina.wenderott[at]ukbonn.de)

Projekt SiGerinn: Patientensicherheit in der Geburtshilfe - Gemeinsam und von Beginn an - longitudinales, interprofessionelles Trainingsprogramm für Auszubildende und Studierende der Gesundheitsberufe (Medizin, Hebammen, Pflegefachpersonen, Operationstechnische- und Anästhesietechnische Assistenz) am Venusberg Campus.

Projektleitung: Prof. Dr. Weigl, J. Hammerschmidt, M.A.

Kooperationsspartner:innen am Universitätsklinikum Bonn:
Dr. Dipl.-Psych. A. Klein, Sektion Gynäkologische Psychosomatik, Klinik für Gynäkologie und Gynäkologische Onkologie
Prof. Gembruch, Zentrum für Geburtshilfe und Frauenheilkunde
S. Schönhardt , M.A. Bildungszentrum, Hebammenwissenschaften
S. Nies, M. A. Ausbildungszentrum für Pflegeberufe
Jan-Bert Lengen, M.A Centrum für Aus- und Weiterbildung.

Einführung: Obwohl komplexe medizinische Probleme am besten von interprofessionellen (IP) Teams gelöst werden, gibt es diesbezüglich in der derzeitigen solitären Ausbildung der Gesundheitsberufe eine Lücke. Interprofessionelle Ausbildungsstationen (IPSTAs), sind eine ideale Umgebung, Kernaspekte der Patientensicherheit zu vermitteln und zu erlernen (wie bspw. eine gemeinsame Aufrechterhaltung von Sicherheit im Arbeitsumfeld, die Zusammenarbeit im Team und die Patientenbeteiligung). In IPSTAs-Settings fehlen jedoch evidenzbasierte Trainingsmaßnahmen, welche gezielt auf Patientensicherheit abzielen.

Ziel: Das zweijährige Projekt soll ein Konzept zur Vermittlung von Kompetenzen der Patientensicherheit in einem IPSTA-Setting in der stationären Geburtshilfe entwickeln.

Methode: Basiskompetenzen der Patientensicherheit sollen in der IP-Ausbildung mittels eines mehrstufigen Vorgehens zweier zielgruppenspezifischer Säulen erlernt werden:
Säule 1 ist ein Online-Training, was den Wissenserwerb sowie einen strukturierten und systematischen IP-Erfahrungsaustausch für die Auszubildenden der Pflege/Hebammenwissenschaften/Medizin, Operationstechnische- sowie Anästhesietechnische-Assistenten umfasst.
In Säule 2 können die IPSTA-Teilnehmer:innen mittels der Flipped-Classroom-Methode theoretische Grundlagen für interprofessionelles, sicherheitsbezogenes Verhalten eigenständig erarbeiten.
Ein begleiteter Praxistransfer findet während des Einsatzes statt. Die IP-Teams erarbeiten eine gemeinsame Praxisaufgabe um alltagsnahe Strategien verhaltensnah zu erproben und zu reflektieren. Eine Gruppenevaluation bildet den Abschluss.

Ergebnisse und Ausblick: Das Projekt soll Aufschluss zu den Grundzügen des Ausbildungskonzeptes zur Vermittlung der Basiskompetenzen der Patientensicherheit in der IP-Ausbildung geben. Zudem werden die erwarteten Anforderungen für die Implementation als auch die begleitende Evaluation diskutiert, wie bspw. Endpunkte zur Patientensicherheit, die Haltung zur Teamarbeit als auch die Einschätzung zum sicherheitsbezogenen Verhalten.

Kontakt: Judith Hammerschmidt (Enable JavaScript to view protected content.)


Project team members: Matthias Marsall, Matthias Weigl
Duration: 2021-2024
 
Background
Patient engagement does not end with the treatment in the hospital but is particularly relevant when patients resume responsibility for their own health: after the discharge from hospital. Transitional patient safety describes the process of discharge from the hospital, how to make it safe, and what outcomes are associated. However, the patient's perspective on the discharge process, aspects of safety in transition, and the effects on health-related outcomes have been insufficiently studied scientifically. In particular, there are only limited findings for the German-speaking countries. There is a high need for research to evaluate the safety of patients' care during and after discharge from hospital.
Objective
The aim of this project is to shed light on transitional patient safety and its impact on and interaction with patient engagement, patient safety related outcomes, and health related outcomes of patients after discharge from hospital.
Particularly, we aim to

  • provide validated instruments to measure transitional patient safety and its outcomes in the German language
  • explore and understand the patient’s perspective regarding safe discharge processes through quantitative and qualitative research approaches
  • design and evaluate interventions to improve the discharge process of the organizations on the one hand and strengthen the patient’s empowerment on the other hand
  • also consider the informal caregiver’s perspective (e.g., family and friends), their health status and burden of care and to evaluate interventions which support them in this process
  • conduct quantitative studies to gain knowledge for different disease patterns.

Methods and Design
We use quantitative as well as qualitative research approaches in prospective studies.
 

Contact: Matthias Marsall (Enable JavaScript to view protected content.)

Kontakt: Dr. Nikoloz Gambashidze (nikoloz.gambashidze[at]ukbonn.de)

Project NoFlow: Associations of workflow interruptions and patient care in the operating theatre

Background

In the operating room (OR), the surgical team is confronted with numerous disturbances and interruptions such as acoustic signals, telephone calls or equipment errors. Due to the high complexity of the working environment and additional stress factors, such as time pressure, the risk of sub-optimal care can be increased. Several studies have already investigated the consequences of disruptions in the OR for patients, healthcare professionals, and procedural factors such as the duration of the operation. It was found, that frequent interruptions and disturbances can prolong the duration of a surgical intervention, increase the cognitive workload of the medical team and subsequently compromise patient safety.

Disruption events in the OR occur very frequently. To develop an understanding for the relationship of flow disruptions and errors or complications in the OR is important to be able to ensure patient safety. Currently, there are several investigations exploring the intraoperative effects of FDs, but there is little evidence for the consequences for patients' postoperative outcomes. We would like to provide practical implications for health carers by reporting which intraoperative FDs can have significant effects on patient health and should therefore be taken into account for safety improvements in surgical departments.

Objective

The main purpose of our research and current dissertation project is to develop an understanding of the role of interruptions in operating room routines with a special focus on the effects on patient safety and to advance research in this field.

Methods

Therefore, the following two work packages are intended within my cumulative dissertation project:

Work package 1: Systematic review and meta-analysis on "Consequences of interruptions in work flows in the operating theatre (OP) for provider performance and patient care"

Work package 2: Observational study "Associations of interruptions in work flow and patient safety in the operating theatre". Expert observations with standardized assessments of workflow during surgeries and assessment of procedural, surgical, patient, and provider outcomes.

Contact: Amelie Koch, M.Sc. (Enable JavaScript to view protected content.) / Supervision: Dr. Matthias Weigl

Expected duration of this research project: 2019-2022

 

 

Abgeschlossene Projekte

  • Safety Performance of Healthcare Professionals (SPOHC)
  • Patientensicherheitskultur im georgischen Gesundheitswesen (PaSCu.Ge)
  • Entwicklung und Erprobung eines Trainingsprogramms zur Verbesserung der Patientensicherheit (KOMPAS)
  • Evaluation der Sicherheitskultur am Universitätsspital Zürich (USZ-SiKu)
  • Arbeitsbedingungen, Sicherheitskultur und Patientensicherheit im Krankenhaus (WorkSafeMed)
  • Zusammenhang zwischen Sicherheitskultur und Patientensicherheits-Outcomes (SafeCulture)
  • Evaluation der Sicherheitsschulungen Human Factors am Uniklinikum Münster (UKM-SiKu)
  • Deutschlandweite Befragung zum Einführungsstand des klinischen Risikomanagements (kRM)
  • European Union Network for Patient Safety and Quality of Care – PaSQ Joint Action
  • Entwicklung eines Itempools zur Messung von Sicherheitskultur aus Patientensicht
  • Evaluation von Handlungsempfehlungen zur Patientensicherheit in der ambulanten Versorgung
  • Evaluation der Handlungsempfehlung zur Patientenidentifikation in der hausärztlichen Versorgung
  • Evaluationsprojekt: Vorstudie zur Evaluation des Krankenhaus-CIRS-Netz Deutschland
  • Implementierung von Patientensicherheitsinstrumenten im Rahmen des High 5s-Projekts
  • Lehrentwicklungsprojekt: Nichttechnische Fertigkeiten von Medizinstudenten
  • Nosokomiale Infektionen und Antibiotikaresistenzen in Altenpflegeheimen (PränosinAA)
  • Nutzen von Patientenidentifikationsarmbänder
  • Sicher im Krankenhaus - Ein Ratgeber für Patienten
  • Validierung, Anwendung und Populationsbezug von Patientensicherheitsindikatoren

Bei Ideen zu neuen Projekten oder Kooperationen und Fragen zu aktuellen und abgeschlossenen Projekten können Sie sich jederzeit an uns wenden.

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