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MER Group

Die Medical Education Research (MER) Group wurde im Jahr 2025 gegründet und stellt den wissenschaftlichen Zweig des Instituts für Medizindidaktik dar. Die Gruppe setzt sich aus allen wissenschaftlichen Mitarbeitenden zusammen, die dem Institut für Medizindidaktik angehören. Die Gruppenleitung liegt bei Dr. Matthias Carl Laupichler.

Laupichler Matthias

Dr. Matthias Laupichler

MER Gruppenleitung

Mission

Die MER Group führt qualitativ hochwertige Forschung durch, um Lehre, Lernen und Prüfen in der medizinischen Ausbildung zu verbessern. Durch Zusammenarbeit, Innovation und wissenschaftlichen Austausch wollen wir eine evidenzbasierte Bildungspraxis stärken und die Entwicklung der nächsten Generation von medizinischen Lehrenden und Forschenden unterstützen.

Vision

Unsere Vision ist es, zu einem medizinischen Bildungssystem beizutragen, das kontinuierlich durch hochwertige Forschung gestützt wird, effektive Lernumgebungen fördert und angehende Ärztinnen und Ärzte auf die sich wandelnden Herausforderungen im Gesundheitswesen vorbereitet.

Nationale und internationale Kooperationen

  • RWTH Aachen
  • Technische Universität Darmstadt
  • Universitätsklinikum Dresden
  • Universität Hamburg
  • Universitätsklinikum Heidelberg
  • Universitätsklinikum des Saarlandes Homburg
  • ITB Consulting
  • Universität Kassel
  • Uniklinik Köln
  • TH Köln (Technische Hochschule Köln)
  • Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
  • Universitätsklinikum Tübingen
  • Und weitere!
  • Brasilien
  • Frankreich
  • Schweiz
  • Niederlande
  • Vereinigtes Königreich (UK)
  • Vereinigte Staaten (USA)
  • Und weitere!

Forschungsschwerpunkte

Die Medical Education Research Group untersucht Schlüsselfaktoren, die das Lernen, Lehren und Prüfen in der medizinischen Ausbildung prägen. Unsere Forschung verbindet pädagogische, psychologische und technologische Perspektiven, um besser zu verstehen, wie angehende Ärztinnen und Ärzte lernen und wie die medizinische Ausbildung durch evidenzbasierte Innovationen kontinuierlich verbessert werden kann.

Wir nutzen ein breites Spektrum methodischer Ansätze, um komplexe Fragestellungen zu adressieren. Dazu gehören Längsschnittstudien, Online-Experimente, multizentrische Umfragen und randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) sowie weitere experimentelle Designs. Zudem setzen wir qualitative und Mixed-Methods-Ansätze ein, um tiefere Einblicke in Lernprozesse und Bildungskontexte zu gewinnen. Darüber hinaus umfasst unsere Arbeit systematische und Scoping-Reviews, um die vorhandene Evidenz zusammenzuführen und künftige Forschungsrichtungen zu identifizieren.

  • Digitalisierung und digitale Kompetenzen in der Medizinerausbildung

Ein Hauptfokus liegt auf der Rolle digitaler Technologien. Wir untersuchen, wie neue Werkzeuge – insbesondere generative Künstliche Intelligenz (KI) und Large Language Models (LLMs) – das Lernen, Lehren und Prüfen im Medizinstudium unterstützen können. Unsere Projekte erforschen den Einsatz von KI-basierten Lernanwendungen, Digital Serious Games, Podcasts und anderen innovativen digitalen Lernformaten.

Zusätzlich untersuchen wir, wie digitale Kompetenzen bei Studierenden der Medizin und der Gesundheitswissenschaften effektiv gefördert werden können, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der "AI Literacy" liegt. Ein weiterer Forschungszweig analysiert die Einstellungen gegenüber KI in der Medizin und Ausbildung, einschließlich Phänomenen wie Algorithmen-Aversion und Anti-KI-Bias.

  • Motive, Persönlichkeit und Emotionale Intelligenz

Das Verständnis persönlicher Merkmale, die das Lernen und die berufliche Entwicklung beeinflussen, ist ein weiterer Kernbereich. Unsere Gruppe führt Längsschnittstudien durch, die untersuchen, wie sich die Motive, Persönlichkeitsmerkmale und die emotionale Intelligenz von Medizinstudierenden im Laufe ihrer Ausbildung entwickeln.

  • Lern-, Lehr- und Prüfungsprozesse

Wir untersuchen, wie Lehrinterventionen, Instruktionsformate und individuelle Lernendenmerkmale die akademische Leistung und den Kompetenzerwerb beeinflussen. Zudem analysieren wir verschiedene Prüfungsformate hinsichtlich ihrer Validität, Reliabilität und pädagogischen Wirkung. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Wissensretention – also die Frage, wie Lernstrategien und Instruktionsdesign den langfristigen Erhalt medizinischen Wissens beeinflussen.

Unsere aktuellen Publikationen finden Sie hier: Publikationen.


Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses

Die Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern ist ein zentrales Anliegen der MER Group. Wir schaffen ein kollaboratives Umfeld, in dem junge Forschende ihre Ideen entwickeln, methodische Fähigkeiten verfeinern und zu eigenständigen Experten im Bereich der Medizindidaktik heranwachsen können.

Jour Fixe

In strukturierten Forschungstreffen präsentieren Nachwuchsforschende ihre Projekte und erhalten Feedback sowie erfahrene Supervision.

Journal Club

Hier werden aktuelle Artikel aus führenden internationalen Fachzeitschriften kritisch analysiert, um das Verständnis für aktuelle Debatten und methodische Ansätze zu vertiefen.

Methodischer Austausch

Die Gruppe bietet Raum für die praktische Entwicklung von Forschungsinstrumenten, etwa durch das Pre-Testing oder die Übersetzung von Fragebögen. 

 

Wir legen großen Wert auf eine offene und inklusive Forschungskultur. Ideen und Perspektiven werden unabhängig von Seniorität oder akademischen Titeln gleichermaßen geschätzt. Unser Ziel ist es, intellektuelle Unabhängigkeit zu fördern, indem wir Ressourcen und Feedback bereitstellen, die es ermöglichen, eigene Forschungsfragen mit Zuversicht zu verfolgen.

Interesse an einer Promotion in der MER Group?


Wir freuen uns über motivierte Nachwuchsforschende, die ein Promotionsprojekt im Bereich der Medizindidaktik anstreben. Wenn Sie Möglichkeiten für eine Dissertation innerhalb der MER Group am Institut für Medizindidaktik ausloten möchten, wenden Sie sich gerne an Dr. Matthias Laupichler unter Enable JavaScript to view protected content..

 

 
 
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