Menu

Kinder IPSTA

Die medizinische Versorgung von Kindern erfolgt heutzutage durch multiprofessionelle Behandlungsteams. Das heißt, mehrere Berufsgruppen wie Ärzt*innen, Pflegekräfte, Hebammen, Physiotherapeut*innen oder auch Psycholog*innen betreuen die Kinder (und Eltern) während ihres stationären Aufenthalts in der Kinderklinik.
Die interprofessionelle Teamarbeit ist von größter Bedeutung für eine hochwertige und ganzheitliche Behandlung, damit die Kinder schnellstmöglich gesund werden und nach Hause entlassen werden können. Als erste Kinderklinik in Nordrhein-Westfalen hat die Uniklinik Bonn daher eine Interprofessionelle Ausbildungsstation (IPSTA) eingerichtet. Mit diesem Leuchtturmprojekt soll die Grundlagen für interprofessionelle Zusammenarbeit bereits in der Ausbildung etabliert werden -  im Sinne der Patient*innenversorgung und -sicherheit. Mittlerweile konnte die IPSTA von der Kinderkardiologie auf die Kinderherzchirurgie ausgeweitet werden, so dass nun auf zwei Stationen IPSTAs in der Kinderklinik stattfinden. Eine weitere Expansion der IPSTA auf die Kinderintensivstation wird aktuell zusammen mit der Stiftung kinderherzen geplant.

Wie der Name schon sagt, arbeiten verschiedene Professionen in ihrer praktischen Ausbildung auf der IPSTA zusammen. Sie nehmen die Patient*innen eigenständig auf und treffen alle Entscheidungen bezüglich der Behandlungsplanung sowie der Entlassung selbstständig. Dabei werden sie von erfahrenen Ärzt*innen und Pflegekräften betreut und unterstützt, so dass die Sicherheit der Patient*innen zu jeder Zeit gewährleistet ist.


In der Kinderklinik übernehmen zwei Pflegeauszubildende und zwei PJ-ler*innen zusammen für drei bis vier Wochen die Behandlung von Patient*innen im Alter von 0-18 Jahren auf der Kinderkardiologie und Kinderherzchirurgie. Die Teilnehmenden arbeiten dabei sowohl im Früh-, als auch im Spätdienst in interprofessionellen Tandems zusammen. Darüber hinaus wird die Lernerfahrung durch feste Reflexionszeiträume und Fortbildungen begleitet. Gerahmt wird die Erfahrung auf der Kinder-IPSTA von einem Einführungs- und einem Abschlusstag, an denen der Fokus noch einmal explizit auf die Interprofessionalität und Rollenwahrnehmungen gelegt wird. Die Teilnehmenden bekommen vor ihrer IPSTA Erfahrung eine fachliche Vorbereitung für die Krankenbeobachtung, Notfallmanagement und den Stationsalltag. Zudem werde Soft-Skills vermittelt, wie interprofessionelle Kommunikation und Handlungsplanung. Am Abschlusstag erfolgt eine Reflexion der interprofessionellen Erfahrungen und es besteht die Möglichkeit für gegenseitiges Feedback. Ab Oktober wird die Kinder-IPSTA um eine Profession ergänzt und Hebammenstudierende werden konsiliarisch den Blick vom Kind auf die Familie erweitern.

  • Ganzheitliche und eigenständige Versorgung von Patient*innen
  • Planung, Durchführung und Reflexion von pflegerischen und medizinischen Tätigkeiten
  • Gemeinsame Recherche für die bestmögliche Versorgung der Patient*innen
  • Sensibilisierung für die Expertengebiete und den Verantwortungsbereich der anderen Berufsgruppen
  • Entwicklung eines professionellen Rollenbewusstseins
  • Wertschätzende interprofessionelle Kommunikation
 

Auszubildende zum/r Pflegefachmann/-frau
Die Auszubildenden werden von der Schule zu den IPSTA Durchgängen zugeteilt. Trotzdem schadet es nicht, nachzufragen, ob du an einer IPSTA teilnehmen kannst.


PJ-ler*innen
Um an der Kinder-IPSTA teilzunehmen, musst du als Wahltertial die Pädiatrie auswählen. Vor dem Wahltertial wirst du nach deinen Wunschstationen in der Kinderklinik gefragt. Hier kannst du eine oder mehrere IPSTAs auswählen. Durch die Erweiterungen der Kinder-IPSTA versuchen wir allen PJ-ler*innen einen Platz auf der Kinder-IPSTA zu ermöglichen.

Das Kinder-IPSTA Team:

Leitung: Prof. Dr. Johannes Breuer
stellv. Leitung: Dr. Anthea Peters
Projektkoordination und –organisation: Wiebke Spree und Ramona Bolz

Kontakt:
Mail: Enable JavaScript to view protected content.
Tel.:0228-287-38765.

Information gemäß § 6 Medizinprodukte-Betreiberverordnung "Beauftragter für Medizinproduktesicherheit"

Sehr geehrte Damen und Herren,

gemäß § 6 Medizinprodukte-Betreiberverordnung steht Ihnen das Universitätsklinikum Bonn im Zusammenhang mit Meldungen über Risiken von Medizinprodukten, Informationen zu Rückrufen oder Warn- und Sicherheitshinweisen sowie bei der Umsetzung von notwendigen korrektiven Maßnahmen unter folgender E-Mailadresse zur Verfügung: Enable JavaScript to view protected content.

Diese E-Mailadresse richtet sich vorzugsweise an Kontaktpersonen von Behörden, Herstellern und Vertreibern von Medizinprodukten.

Unsere Webseite verwendet Cookies.

Bei Cookies handelt es sich um Textdateien, die im Internetbrowser bzw. vom Internetbrowser auf dem Computersystem des Nutzers gespeichert werden. Ruft ein Nutzer eine Website auf, so kann ein Cookie auf dem Betriebssystem des Nutzers gespeichert werden. Dieser Cookie enthält eine charakteristische Zeichenfolge, die eine eindeutige Identifizierung des Browsers beim erneuten Aufrufen der Website ermöglicht. Wir setzen Cookies ein, um unsere Website nutzerfreundlicher zu gestalten. Einige Elemente unserer Internetseite erfordern es, dass der aufrufende Browser auch nach einem Seitenwechsel identifiziert werden kann.

Unsere Webseite verwendet Cookies.

Bei Cookies handelt es sich um Textdateien, die im Internetbrowser bzw. vom Internetbrowser auf dem Computersystem des Nutzers gespeichert werden. Ruft ein Nutzer eine Website auf, so kann ein Cookie auf dem Betriebssystem des Nutzers gespeichert werden. Dieser Cookie enthält eine charakteristische Zeichenfolge, die eine eindeutige Identifizierung des Browsers beim erneuten Aufrufen der Website ermöglicht. Wir setzen Cookies ein, um unsere Website nutzerfreundlicher zu gestalten. Einige Elemente unserer Internetseite erfordern es, dass der aufrufende Browser auch nach einem Seitenwechsel identifiziert werden kann.

Ihre Cookie-Einstellungen wurden gespeichert.