Lungenkrebsscreening
Lungenkrebs gehört zu den häufigsten und zugleich gefährlichsten Krebserkrankungen weltweit. Besonders Menschen mit einer langjährigen Rauchgeschichte tragen ein erhöhtes Risiko. Eine der größten Herausforderungen: In frühen Stadien verursacht Lungenkrebs oft keine oder nur unspezifische Beschwerden – und bleibt daher häufig lange unentdeckt.
Genau hier setzt das Lungenkrebsscreening an. Ziel ist es, mögliche Veränderungen in der Lunge frühzeitig zu erkennen – noch bevor Symptome auftreten. Durch moderne, niedrig dosierte CT-Untersuchungen können Auffälligkeiten sichtbar gemacht und bei Bedarf schnell weitere diagnostische oder therapeutische Schritte eingeleitet werden. Früh erkannt, sind die Behandlungsmöglichkeiten deutlich besser und die Heilungschancen steigen erheblich.


Ihre Vorteile im Überblick:
- Früherkennung noch vor Auftreten von Symptomen
- Einsatz moderner, schonender Untersuchungsverfahren
- Klare diagnostische Abläufe und schnelle Befundung
- Enge interdisziplinäre Zusammenarbeit von Expertinnen und Experten
Im Lungenkrebszentrum Bonn/Rhein-Sieg arbeiten spezialisierte Fachbereiche und mehrere Standorte eng zusammen. Dieses Netzwerk gewährleistet eine strukturierte Früherkennung, eine präzise Diagnostik sowie eine zuverlässige Weiterbetreuung – individuell abgestimmt auf Ihre Situation.
Ein weiterer wichtiger Schritt: Voraussichtlich ab April 2026 wird das jährliche Lungenkrebsscreening für definierte Risikogruppen von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Damit wird der Zugang zur Früherkennung deutlich erleichtert und mehr Menschen können von den Vorteilen profitieren.
Nutzen Sie die Möglichkeit der Vorsorge – für mehr Sicherheit und Gesundheit.
Für wen kann ein Lungenkrebs-Screening infrage kommen?
Ein Screening kann insbesondere dann relevant sein, wenn Sie:
- zwischen 50 und 75 Jahre alt sind
- aktuell rauchen oder früher über viele Jahre geraucht haben (Rauchstopp vor weniger als 10 Jahren)
- mindestens 25 Jahre geraucht haben und 15 Packungsjahre aufweisen
- sich über Früherkennung informieren möchten, obwohl keine akuten Beschwerden vorliegen
Wichtig:
Ob die Untersuchung medizinisch sinnvoll und im Einzelfall möglich ist, wird im ärztlichen Gespräch geprüft. Für gesetzlich Versicherte gelten hierfür festgelegte Kriterien.



















