Für Patient*innen
Ablauf des Lungenkrebs-Screenings
So funktioniert die Früherkennung im Raum Bonn/Rhein-Sieg:
Ein klar strukturierter Ablauf sorgt dafür, dass Sie sich jederzeit gut begleitet und informiert fühlen. Das Screening erfolgt in wenigen, aufeinander abgestimmten Schritten:
1. Ärztliche Einschätzung
Zu Beginn wird individuell geprüft, ob ein Lungenkrebsscreening für Sie sinnvoll ist. Dabei berücksichtigen wir Faktoren wie Alter, Rauchhistorie, Ihren allgemeinen Gesundheitszustand sowie mögliche medizinische Ausschlusskriterien. Ziel ist eine sichere und gezielte Auswahl der Teilnehmenden.
2. Terminvereinbarung
Erfüllen Sie die Voraussetzungen, vereinbaren wir zeitnah einen Termin für die Untersuchung. Dabei achten wir auf kurze Wartezeiten und eine für Sie passende Terminplanung.
3. Schonende Untersuchung (Niedrigdosis-CT)
Die Untersuchung erfolgt mittels moderner Niedrigdosis-Computertomographie. Sie ist schnell, schmerzfrei und kommt ohne operativen Eingriff aus. Die Strahlenbelastung ist dabei bewusst gering gehalten.
4. Befund und weiteres Vorgehen
Im Anschluss erhalten Sie eine verständliche und strukturierte Befundmitteilung. Sollte eine Auffälligkeit festgestellt werden, stimmen die beteiligten Fachbereiche die nächsten Schritte eng miteinander ab. So ist sichergestellt, dass notwendige weiterführende Untersuchungen oder Behandlungen ohne Verzögerung eingeleitet werden.
Termine für das Lungenkrebsscreening können Sie unter Angabe des Stichworts "Lungenkrebsscreening" bei folgenden Partnern vereinbaren:
Die Früherkennung richtet sich in erster Linie an Menschen mit klar erhöhtem Risiko durch langjährigen Tabakkonsum.
Die Früherkennung richtet sich an Personen mit erhöhtem Risiko infolge starken oder langjährigen Zigarettenkonsums. Maßgeblich sind die jeweils geltenden medizinischen und regulatorischen Kriterien. Für gesetzlich Versicherte sind diese bundeseinheitlich geregelt.
Das hängt vom konkreten Zugang und vom Versicherungsstatus ab. Für das geregelte Früherkennungsprogramm gelten definierte Vorgaben zur ärztlichen Beratung und Überweisung.
Nein. Die Niedrigdosis-CT ist in der Regel kurz und schmerzfrei.
Für gesetzlich Versicherte wird das strukturierte Angebot ab April 2026 eingeführt; die praktische Verfügbarkeit hängt aber auch von qualifizierten teilnehmenden Ärztinnen, Ärzten und radiologischen Einrichtungen ab.
Dann wird das weitere Vorgehen abgestimmt – etwa Kontrolle, Zusatzdiagnostik oder Vorstellung im spezialisierten Zentrum.
Die Niedrigdosis-CT ist eine spezielle Computertomographie mit reduzierter Strahlenexposition. Sie dient dazu, Auffälligkeiten in der Lunge frühzeitig zu erkennen.
Auch ein gutes Früherkennungsprogramm hat Grenzen. Nicht jede Auffälligkeit ist gefährlich, und nicht jede Erkrankung kann sicher ausgeschlossen werden. Deshalb gehören Aufklärung, strukturierte Befundung und qualitätsgesicherte Abläufe zum Screening dazu.



















