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Nephrologie

Arzt Haelt Niere PlastikHerzlich Willkommen auf der Website der Nephrologie des Universitätsklinikums Bonn

Unsere Aufgabe

Die Aufgaben der Nephrologie des Universitätsklinikums Bonn sind Diagnostik und Versorgung von Menschen mit Nierenerkrankungen, die Nierenersatztherapie bei Nierenversagen und die Betreuung vor, während und nach einer Nierentransplantation. Universitäre Lehre und Forschung auf diesem Gebiet sind unsere Aufgabe.
Unsere klinische Arbeit findet vor allem auf zwei Bettenstationen, der Dialysestation und mehreren Spezialambulanzen statt.

Hier versorgen wir Patientinnen und Patienten mit allen Nieren- und Hochdruckerkrankungen. Dazu gehört die Diagnostik und Therapie primärer Nierenerkrankungen wie Glomerulonephritiden, tubulären Nierenerkrankungen, und Nierenschäden bei Hypertonus, Diabetes und Systemerkrankungen mit Nierenbeteiligung wie zum Beispiel den Systemischen Lupus Erythematodes und die ANCA-assoziierten Vaskulitiden. Die Lipidsprechstunde ist ein weiterer ambulanter Schwerpunkt.

Wir bieten sämtliche apparative Nierenersatzverfahren und die Nierentransplantation an. Zu den Nierenersatzverfahren zählen die Hämodialyse (“Blutwäsche”) und die Peritonealdialyse (Bauchfelldialyse) in Form von CAPD, CCPD und IPD.

Im Bereich der Nierentransplantation kümmert sich unser Transplantationsbüro um die Transplantationsvorbereitung und unsere Transplantationsnachsorge um bereits transplantierte Patienten. Dazu gehört auch die Lebendspende-Nierentransplantation inklusive blutgruppenüberschreitender Transplantation (ABO – inkompatible Transplantation), die kombinierte Pankreas-Nieren-Transplantation (für Patient*innen mit Typ I Diabetes mellitus) sowie in Spezialfällen eine simultane Leber-, Nierentransplantation.

Unsere Leistungen

Aktuelles

11.10.2026 | Deutsche Gesellschaft für Nephrologie

8. - 11. Oktober 2026, Leipzig 18. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie Entscheidungen   Tagungspräsidium Prof. Dr. Joachim Beige, Leipzig Prof. Dr. Tom H. Lindner, Leipzig Prof. Dr. Sibylle von Vietinghoff, Bonn Dr. Sebastian Schwab, Bonn   Deadlines 1. Mai 2026 für Abstracteinreichung 15. Mai 2026 für Bewerbungen um Preise und Stipendien der DGfN 31. Juli 2026 für Bewerbungen um Reisestipendien für Medizinstudierende   Allgemeine Informationen Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e.V. Großbeerenstr. 89 | 10963 Berlin Telefon: +49(0)30 258009-40 Telefax: +49 (0)30 258009-50 Enable JavaScript to view protected content. | www.dgfn.eu

03.03.2026 | UKB Newsroom

Projekt PRED(i)CKD nutzt Künstliche Intelligenz und Krankenkassendaten für frühzeitige Prognosen Etwa zehn Prozent der über 40-Jährigen in Deutschland leiden an einer chronischen Nierenerkrankung (CKD). Da die Erkrankung in frühen Stadien oft ohne Beschwerden verläuft, wird sie häufig erst spät diagnostiziert. Dies geht mit schwerwiegenden Folgen für die Betroffenen und hohen Kosten für das Gesundheitssystem einher. Das neue Forschungsprojekt PRED(i)CKD setzt genau hier an: Es entwickelt einen innovativen Prognosescore, der Patientinnen und Patienten mit hohem Risiko durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) und Krankenkassendaten frühzeitig identifiziert. Ziel ist, eine bessere Behandlung. 

05.02.2026 | UKB NewsRoom

Bonner Forschende berichten über Schutzmechanismus gegen Niereninfektionen bei Zucker im Urin Bakterien nutzen Zucker als Nährstoff und wachsen darin schnell. Normalerweise ist Urin praktisch zuckerfrei. Eine Behandlung mit sogenannten SGLT2-Hemmern, die bei Diabetes 2 sowie Herz- oder Nierenerkrankungen eingesetzt werden, führt zu einer Zuckerausscheidung im Urin. Bei deren Einführung als Medikament gab es deswegen große Sorgen vor schweren Niereninfektionen. Die Bonner Forschenden Prof. Sibylle von Vietinghoff, Leiterin der Nephrologie am Universitätsklinikum Bonn (UKB) sowie Mitglied im Exzellenzcluster ImmunoSensation3, und ihre wissenschaftlichen Mitarbeitenden Dr. Georg W. Sendtner und Julia Miranda haben einen Mechanismus aufklärt, warum es bei SGLT2 Hemmung nicht zu vermehrten Infektionen der Niere selbst kommt. Über dieses Forschungsergebnis berichteten die Experten kürzlich in der führenden nephrologischen Fachzeitschrift „Kidney International“.

 
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