Aktuelles
8. - 11. Oktober 2026, Leipzig 18. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie Entscheidungen Tagungspräsidium Prof. Dr. Joachim Beige, Leipzig Prof. Dr. Tom H. Lindner, Leipzig Prof. Dr. Sibylle von Vietinghoff, Bonn Dr. Sebastian Schwab, Bonn Deadlines 1. Mai 2026 für Abstracteinreichung 15. Mai 2026 für Bewerbungen um Preise und Stipendien der DGfN 31. Juli 2026 für Bewerbungen um Reisestipendien für Medizinstudierende Allgemeine Informationen Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e.V. Großbeerenstr. 89 | 10963 Berlin Telefon: +49(0)30 258009-40 Telefax: +49 (0)30 258009-50 Enable JavaScript to view protected content. | www.dgfn.eu
Projekt PRED(i)CKD nutzt Künstliche Intelligenz und Krankenkassendaten für frühzeitige Prognosen Etwa zehn Prozent der über 40-Jährigen in Deutschland leiden an einer chronischen Nierenerkrankung (CKD). Da die Erkrankung in frühen Stadien oft ohne Beschwerden verläuft, wird sie häufig erst spät diagnostiziert. Dies geht mit schwerwiegenden Folgen für die Betroffenen und hohen Kosten für das Gesundheitssystem einher. Das neue Forschungsprojekt PRED(i)CKD setzt genau hier an: Es entwickelt einen innovativen Prognosescore, der Patientinnen und Patienten mit hohem Risiko durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) und Krankenkassendaten frühzeitig identifiziert. Ziel ist, eine bessere Behandlung.
Bonner Forschende berichten über Schutzmechanismus gegen Niereninfektionen bei Zucker im Urin Bakterien nutzen Zucker als Nährstoff und wachsen darin schnell. Normalerweise ist Urin praktisch zuckerfrei. Eine Behandlung mit sogenannten SGLT2-Hemmern, die bei Diabetes 2 sowie Herz- oder Nierenerkrankungen eingesetzt werden, führt zu einer Zuckerausscheidung im Urin. Bei deren Einführung als Medikament gab es deswegen große Sorgen vor schweren Niereninfektionen. Die Bonner Forschenden Prof. Sibylle von Vietinghoff, Leiterin der Nephrologie am Universitätsklinikum Bonn (UKB) sowie Mitglied im Exzellenzcluster ImmunoSensation3, und ihre wissenschaftlichen Mitarbeitenden Dr. Georg W. Sendtner und Julia Miranda haben einen Mechanismus aufklärt, warum es bei SGLT2 Hemmung nicht zu vermehrten Infektionen der Niere selbst kommt. Über dieses Forschungsergebnis berichteten die Experten kürzlich in der führenden nephrologischen Fachzeitschrift „Kidney International“.




















