Aktuelles
Auszeichnung für den Einsatz für Menschen mit neuroendokrinen Tumoren
Prof. Markus Essler, Direktor der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin am Universitätsklinikum Bonn (UKB), hat den GLORINET-Preis erhalten. Mit dem Ehrenpreis würdigt das Netzwerk Neuroendokrine Tumoren (NeT) e. V. Menschen, die sich in besonderer Weise für die Erforschung der Erkrankung und die Behandlung von Betroffenen einsetzen.
Prof. Essler beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Diagnostik und Therapie neuroendokriner Tumoren. Die Nuklearmedizin verbindet dabei beides: molekulare Bildgebung und gezielte Therapie. Mithilfe radioaktiv markierter Substanzen können Tumoren sichtbar gemacht und gezielt behandelt werden. Dabei können diese Substanzen an Tumorzellen binden, sie sichtbar machen und durch gezielte Bestrahlung ausschalten. Dieser Ansatz wird als Theranostik bezeichnet.
Bei der Preisverleihung im Rahmen des Neuroendokrinen Tumortags in Bielefeld sprach Prof. Essler über die Möglichkeiten dieser Behandlung und die Bedeutung neuer Studien für die Therapie.
Herzlichen Glückwunsch zur Auszeichnung!
Nuklearmedizin des UKB beim EANM 2026: Forschung und Innovation
Mit fast 10.000 Teilnehmenden zählt der EANM-Jahreskongress zu den weltweit größten Fachveranstaltungen der Nuklearmedizin. Auch 2026 präsentierte die Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin des UKB in Wien ihre wissenschaftliche und klinische Expertise mit einem breiten Spektrum aktueller Forschungsthemen. Im Fokus standen innovative Bildgebungsverfahren zur Charakterisierung von Schilddrüsenknoten, der Vergleich von PSMA-PET/CT und MRT beim Prostatakarzinom, aktuelle Forschung zur Radioligandentherapie neuroendokriner Tumoren sowie der Einsatz generativer Künstlicher Intelligenz (GenAI) im klinischen Qualitätsmanagement.
Ein herzlicher Dank gilt der Bonner Delegation – Prof. Dr. Markus Essler, Dr. Barbara Essler, Prof. Dr. Dr. Milka Marinova, Dr. Florian Gärtner, Dr. Jim Küppers und Oleg Obolenski, M.Sc. – für ihr Engagement und ihre wissenschaftlichen Beiträge. Unser Dank gilt ebenso den Organisatoren der EANM und den beteiligten Industriepartnern für einen gelungenen und inspirierenden Kongress.
Künstliche Intelligenz in der Nuklearmedizin: UKB beim EANM 2026 in Wien
Künstliche Intelligenz (KI) war eines der zentralen Themen auf dem Jahreskongress der Europäischen Gesellschaft für Nuklearmedizin (EANM) 2026 in Wien.
Prof. Dr. Markus Essler, Direktor der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin am Universitätsklinikum Bonn (UKB), gestaltete gemeinsam mit Dr. Max Lonneux vom CHIREC Hospital in Brüssel eine von Curium organisierte Masterclass zur KI-gestützten Auswertung von PSMA-PET-Untersuchungen.
Im Mittelpunkt standen die automatisierte Quantifizierung der Tumorlast, die standardisierte Befundung und die Unterstützung klinischer Therapieentscheidungen. Prof. Essler stellte hierzu Erfahrungen aus der klinischen Anwendung und Forschung bei der 177Lu-PSMA-Radioligandentherapie vor.
Die vorgestellten Erkenntnisse verdeutlichten das Potenzial KI-gestützter quantitativer Bildgebung für eine präzisere und individuellere Krebsbehandlung. Die Klinik für Nuklearmedizin am UKB baut ihre Expertise auf diesem Gebiet kontinuierlich aus und entwickelt neue Ansätze zur Verbesserung der Diagnostik und Therapieplanung.
Bonner Forschungsbeitrag als Top Rated Oral Presentation beim EANM 2026 ausgewählt
Ein weiteres wissenschaftliches Highlight des Jahreskongresses der Europäischen Gesellschaft für Nuklearmedizin (EANM) 2026 in Wien war der Vortrag von Dr. med. Barbara Essler, Oberärztin und Leiterin des Schilddrüsen-Zentrums der Klinik für Nuklearmedizin am Universitätsklinikum Bonn (UKB).
Ihr Forschungsbeitrag zur nichtinvasiven Bildgebung des Biomarkers PD-L1 in Schilddrüsenknoten mittels eines radioaktiv markierten Nanobodys wurde vom wissenschaftlichen Komitee der EANM als eine der „Top Rated Oral Presentations“ (TROP) ausgewählt und im wissenschaftlichen Kongressprogramm vorgestellt.
Im Mittelpunkt stand ein innovatives nuklearmedizinisches Bildgebungsverfahren, das in einer ersten klinischen Untersuchung am Menschen mit histopathologischen Befunden verglichen wurde. Der Forschungsansatz eröffnet neue Perspektiven für die molekulare Charakterisierung von Schilddrüsenknoten und unterstreicht die wissenschaftliche Expertise des UKB in der Weiterentwicklung moderner Schilddrüsendiagnostik.
Lu-177-Therapie Informationen:
Zulassungsgemäß und leitlinienkonform erfolgt die Behandlung mit PLUVICTO® frühstmöglich nach Therapie mit einem ARPI sowie nach einer taxanhaltigen Chemotherapie (idR. Docetaxel), sofern diese möglich ist. Ein BRCA-Status sollte idealerweise vorliegen und mitgeschickt werden.
Weitere Informationen finden sie hier.
UKB erreicht internationale Qualitätszertifizierung für Nuklearmedizin - EARL-Akkreditierung unterstreicht Exzellenz in PET/CT-Diagnostik
Die Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin am Universitätsklinikum Bonn (UKB), unter der Leitung von Prof. Dr. Markus Essler, wurde erfolgreich durch die European Association of Nuklear Medicine (EANM) im Rahmen des EARL-Programms akkreditiert. Dei Zertifizierung bezieht sich auf die PET/CT - und Hirndiagnostikbereiche und bestätigt die Erfüllung höchster internationaler Qualitätsstandards in der bildgebenden Diagnostik, insbesondere bei onkologischen Fragestellungen.
Internatinaler Qualitätsmaßstab
Diese Auszeichnung ist nicht nur ein Gewinn für das internationale Renommee des UKB, sondern besitzt eine direkte, praxisrelevante Bedeutung: In : In einem hochdynamischen Fachgebiet wie der Nuklearmedizin, geprägt von schnellen technologischen Fortschritten, sorgt die EARL-Akkreditierung dafür, dass sämtliche Prozesse und Verfahren konsequent qualitätsgesichert, standardisiert und auf dem neuesten Stand der Wissenschaft durchgeführt werden.
Bedeutung für Patientenversorgung und Forschung
Die EARL-Zertifizierung stärkt nicht nur die klinische Versorgung durch eine nachweisbar hochwertige Bildgebung, sondern bildet auch eine essenzielle Grundlage für die wissenschaftliche Forschung. Nur durch validierte, reproduzierbare Diagnostik können moderne Verfahren wie die molekulare Bildgebung oder theranostische Ansätze belastbar entwickelt und in Studien eingesetzt werden.
Zukunftspläne und Ausbau der Qualitätssicherung
Weitere Zertifizierungsprozesse – insbesondere im Bereich der Theranostik – sind bereits in Planung. Damit setzt die Klinik für Nuklearmedizin am UKB ein klares Zeichen für kontinuierliche Qualitätsentwicklung, Patientenorientierung und internationale Sichtbarkeit.
Interview mit Frau Dr. med. Kreppel zur Entstehung und Behandlung von Schilddrüsenknoten
Weltschilddrüsentag 25.4.2024
Ein fachlicher Beitrag am Weltschilddrüsentag 2024 zum Thema
"Leben mit Schilddrüsenüberfunktion - Warum Früherkennung wichtig ist.", in der ZDF-Sendung "volle Kanne" vom 24.5.2024.
Mit Frau Dr. Barbara Kreppel, Leiterin des Schilddrüsen-Zentrums der Nuklearmedizin des Uniklinikums Bonn.
Patientenkolloquium des Universitätsklinikums Bonn
über Veränderungen des Schilddrüsengewebes
Beitrag im UKB NewsRoom vom 15. März 2024
Download Patientenkollquium PDF "Kleines Organ mit großer Verantwortung"
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24. März 2021
Neues Positronen-Emissions-Tomografie (PET) -Zentrum am Universitätsklinikum Bonn
Liebe Patientinnen und Patienten!
250 km Glasfaserkabel wurden verlegt. Bilder von erkrankten Organen und Tumoren erreichen Ärzte und Krankenschwestern mit Lichtgeschwindigkeit. Neue großzügige Besprechungsräume und Wartebereiche sind entstanden. Die Untersuchungen am neuen PET Zentrum des Universitätsklinikum Bonn erfolgen zwar noch nicht mit Lichtgeschwindigkeit, die High Tech Geräte und die neue Organisation beschleunigen jedoch den Ablauf erheblich. Wir werden unseren Patienten mehr Termine anbieten können und Wartezeiten minimieren. Die digitale Positronen-Emissions-Tomografie ermöglicht es Krankheiten ganz früh zu erkennen und maßgeschneiderte Therapien für schwerkranke Patienten zu planen. Dabei ist die PET patientenfreundlich! Eine Ganzkörperuntersuchung ist schon in 5 Minuten möglich, ein Segen für Patienten mit Platzangst oder Schmerzen. Für den Patienten lästige Geräusche entstehen bei der PET nicht. Die innovative digitale Technik minimiert die Strahlenbelastung, ein Plus für die kleinen Patienten vom neuen Eltern/Kind Zentrum. Im neue Zentrum sind für die kleinen und großen Patienten auch einfach und sicher Narkosen möglich. Lästige Wartzeiten auf Termine und während der Untersuchung wird auf ein sehr geringes Maß reduziert. Das voll digitale Gerät passt gut zu unserem Klinikmotto: „mit Durchblick zum Fortschritt“, da Krankheitsprozesse auf molekularer Ebene sichtbar gemacht werden. Digitalisierung muss jedoch mit Herz erfolgen, so der Experte für molekulare Bildgebung. Eigentlich steht die Begegnung zwischen Arzt, Röntgenassistentinnen und PflegerInnen und Patienten am neuen Zentrum im Mittelpunkt. Ich freue mich darauf auch in ernsten Situationen meinen Patienten den Stand der Behandlung und Diagnostik ganz genau erklären zu können und dafür die neuen großzügigen Besprechungsräume zur Verfügung zu haben. Digitalisierung bedeutet für uns nicht bloß ein Gerät aufzustellen, sondern auch die Ergebnisse erklären zu können und unsere Patienten falls notwendig unmittelbar den am Venusberg-Campus benachbarten Kollegen aus der Onkologie, Urologie, Kinderklinik, Chirurgie und Gedächtnisklinik anzuvertrauen, um sofort auf die manchmal schwerwiegenden Diagnosen reagieren zu können. Erst in einem solchen Umfeld entfaltet das High Tech Gerät seine volle Wirkung. Das PET-Zentrum ist somit ein weiterer Kern der am Venusberg sichtbaren Entwicklung des UKB zu einem der führenden Gesundheitszentren in Europa.
Herzlichst,
Ihr
Prof. Dr. Markus Essler, Direktor der Nuklearmedizinischen Klinik am UKB.
16. Juni 2021
Zugelassene PRRT bei NET Ergebnisse des 5-Jahres-Readout der Meilensteinstudie
14. Dezember 2020
TOP Nationales Krankenhaus 2021 FOCUS
Deutschlands Grösster Krankenhausvergleich - Klinikliste 2021
01. Dezember 2020
Informationen zur Strahlenschutzunterweisung unserer Kooperationskliniken
Die jährlichen Unterweisungen im Strahlenschutz, für strahlenexponierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unserer Kooperationskliniken, werden aufgrund der anhaltenden COVID-19 Pandemie, nicht wie bisher als Präsenzveranstaltung durchgeführt!
Den Ablauf der alternativen Online-Unterweisung entnehmen sie bitte folgender Datei:
26. November 2020
Virtuelle Fachpressekonferenz von Advanced Accelerator Applications (AAA) -Nuklearmedizin im Wandel
Im Rahmen der Vorträge und Podiumsdiskussion sprachen Herr Prof. Essler und Frau Prof. Pavel unter Moderation von Herrn Dr. Holler, General Manager Germany & Austria von AAA, vor mehr als 20 der führenden nuklearmedizinischen, endokrinologischen und onkologischen deutschen und österreichischen Medien. Thema waren u.a. der Wandel in der Nuklearmedizin hin zu zugelassenen Therapien und hier im speziellen die Peptidrezeptor-Radionuklidtherapie (PRRT) bei Somatostatinrezeptor-positiven GEP-NET.
Professor Dr. Markus Essler stellte im Rahmen der Presseveranstaltung die Meilenstein-Studie NETTER-1 und deren Bedeutung sowie Ergebnisse vor.
18. November 2020
Mikrokosmos trifft Makrokosmos: Zusammenarbeit zwischen Pathologie und Nuklearmedizin

Univ. Prof. Dr. Michael Muders, Leiter des Rudolf-Becker-Labors für translationale Prostatakarzinomforschung, Oberarzt des Instituts für Pathologie (Direktor Prof. Dr. Glen Kristiansen) und Frau Dr. Dr. Susanne Lütje, Nachwuchsgruppenleiterin der AG Immunonkologische Bildgebung, Fachärztin der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin (Direktor Prof. Dr. Markus Essler) erhalten Projektförderung der Rudolf-Becker—Stiftung.
20. Juli 2020
NuklearMedizin 2020

Größte nationale Tagung für Nuklearmedizin erstmals als Online-Kongress „NuklearMedizin 2020 – Digital“


























