Radiochemie und Radiopharmazie

Dr. rer. nat. Patrick Jim Küppers
Leitung Radiochemie/Radiopharmazie
Fachapotheker
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Tel.: +49 228 287-10338

Dr. rer. medic. Sergio Muñoz Vázquez
Radiochemiker
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Tel.: +49 228 287-19859

Konstantin Derda, B.Sc. Chemie und Materialwissenschaften
PTA
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Tel.: +49 228 287-10460

Dr. rer. nat. Feodor Braun
Radiochemiker
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Tel.: +49 228 287-19785

Nadine Veit
BTA
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Der Fachbereich Radiochemie und Radiopharmazie gewährleistet die Herstellung und Bereitstellung innovativer Radiopharmaka für Diagnostik und Therapie in der Nuklearmedizin am Universitätsklinikum Bonn. Damit schaffen wir die Grundlage für eine präzise Diagnostik und eine personalisierte Behandlung unserer Patientinnen und Patienten.
Die Herstellung unserer radioaktiven Arzneimittel erfolgt unter hohen pharmazeutischen Qualitätsstandards und einem umfassenden Qualitäts- und Risikomanagement. Dadurch tragen wir dazu bei, die hohe Qualität und Sicherheit der Radiopharmaka sicherzustellen. Unser Herstellungsspektrum umfasst sowohl kitbasierte Technetium-99m-Radiopharmaka für die SPECT-Diagnostik als auch kitbasierte bzw. in Eigenherstellung produzierte Gallium-68-Radiotracer für die PET-Diagnostik sowie Lutetium-177-Radiotherapeutika.
Durch die enge Zusammenarbeit mit internen und externen Kooperationspartnern gelingt es, neue Radiopharmaka effizient von der Forschung in die klinische Anwendung zu überführen.
Mit dem derzeitigen Ausbau unserer Produktions- und Forschungslabore schaffen wir die Voraussetzungen, den stetig wachsenden Bedarf an modernen Radiopharmaka auch künftig zuverlässig zu decken und neue Entwicklungen schneller in die Patientenversorgung zu überführen.
PET-Diagnostik
[68Ga]Ga-DOTATOC/DOTATATE (SSTR-Rezeptoren, Neuroendokrine Tumore)
[68Ga]Ga-PSMA (Prostatakarzinom)
[177Lu]Lu-DOTATATE/DOTATOC (SSTR-Rezeptoren, Neuroendokrine Tumore)
[177Lu]Lu PSMA (Prostatakarzinom)
Unsere Forschung konzentriert sich auf die Entwicklung neuartiger Radiopharmaka für Diagnostik und Therapie. Hierzu radiomarkieren wir Peptide und Nanobodies mit verschiedenen diagnostischen und therapeutischen Radionukliden. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung hochselektiver Radiotracer, die Tumoren noch präziser sichtbar machen und damit die Grundlage für eine personalisierte und zielgerichtete Therapie schaffen. Im Fokus stehen derzeit insbesondere die Radionuklide Technetium-99m, Gallium-68 und Lutetium-177. Die entwickelten Radiotracer werden in zahlreichen Kooperationsprojekten, unter anderem mit dem Exzellenzcluster ImmunoSensation, zunächst in vitro an Zellmodellen und anschließend in vivo in Klein- und Großtiermodellen biologisch evaluiert. Ziel unserer Forschung ist es, das bestehende Spektrum diagnostischer und therapeutischer Radiopharmaka durch innovative Verbindungen zu erweitern und die vielversprechendsten Entwicklungen möglichst zeitnah in die klinische Anwendung zu überführen. Dadurch möchten wir die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten kontinuierlich erweitern und damit die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten nachhaltig verbessern.

















