Veranstaltungen
Sehr geehrte Kolleginnen, sehr geehrte Kollegen, im vergangenen Jahr haben wir mit „Knochen & Knubbel“ erstmals zum Austausch mit den zuweisenden Kolleginnen und Kollegen eingeladen – damals als Abendveranstaltung, die auf erfreulich großes Interesse gestoßen ist. Aus den Rückmeldungen haben wir mitgenommen, dass sich auch ein kleineres Format mit spezifischer Thematik anbieten würde. Deshalb laden wir in diesem Jahr erstmals zu einer kompakten, klar auf eine Stunde begrenzten Lunch-Session zur Mittagszeit mit zwei Kurzvorträgen ein. Muskuloskelettale Tumoren sind selten, ihre Erstvorstellung erfolgt jedoch fast immer in der Niederlassung. Genau dort entstehen Weichen, die den weiteren Verlauf entscheidend prägen – diagnostisch wie operativ. Woran erkennt man den Befund, der eben kein Lipom ist? Welche Weichteilläsion eignet sich für den ambulanten Eingriff und welche nicht?
Die Behandlung von Rotatorenmanschetten- läsionen gehört zu den häufigsten Aufgaben in der Schulterchirurgie. Während die Therapie kleiner und mittelgroßer Defekte heute weitgehend standardisiert ist, stellen komplexe Läsionen weiterhin eine besondere Herausforderung dar. Große und massive Sehnendefekte, irreparable Läsionen, fortgeschrittene Muskeldegenera- tionen, Begleitpathologien sowie fehlgeschlagene Voroperationen erfordern eine differenzierte Diagnostik und individuell angepasste Therapiestrategien. Die Entscheidung zwischen konserva- tiver Behandlung, Rekonstruktion, Augmentation, Sehnentransfer, oder endoprothetischer Versor- gung ist häufig anspruchsvoll und verlangt eine sorgfältige Abwägung der jeweiligen Vor- und Nachteile.





















