Menu

Gesichtschirurgie

Die Zeichen des Alterns stellen sich früher oder später bei uns allen ein. Im Gesicht sind einige typische Veränderungen charakteristisch. Diese Veränderungen zeigen sich meist im vierten Lebensjahrzehnt und nehmen dann kontinuierlich zu. Im einzelnen handelt es sich um eine Vertiefung der sogenannten Nasolabial-Falte, der Falte, die von der seitlichen Nase zum Mundwinkel führt, des weiteren um ein Herabsacken der Fettpolster im Wangenbereich, was zu hängendem Gewebe im Bereich des Unterkiefers führt. Zudem ist meist der Hals betroffen, was mit einer Erschlaffung der Haut einhergeht.

Wichtig beim Facelift ist, dass ein natürliches Ergebnis und kein maskenhaftes Resultat erlangt wird.

Mit einem Facelift können die gerade angesprochenen Veränderungen sicher korrigiert werden. Dabei erfolgt die Schnittführung an der Schläfe im behaarten Anteil beginnend, vor dem Ohr verlaufend, um dann hinter dem Ohr horizontal auszulaufen. Häufig werden Lidkorrekturen mit dem Facelift kombiniert.

Dauer: 2-3 Stunden
Narkose: Vollnarkose
Drainagen: 2 sehr weiche Drainagen für 1 Tag
Hautfäden: Entfernen der Fäden nach 7 Tagen, der Klammern nach 14 Tagen
Stationärer Aufenthalt: 2-3 Übernachtungen
Postoperativ: Kompressionsverband für 8-10 Tage
Andauernder Effekt: 8-10 Jahre
Erholungsphase: bis zu 4 Wochen, arbeitsfähig nach 2-3 Wochen (wichtig: eine Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigung darf bei kosmetischen Eingriffen nicht ausgestellt werden.) Keine schweren körperlichen Aktivitäten, schweres Heben oder Sport für 4-6 Wochen
Gesellschaftsfähig: nach 2-3 Wochen
Physische Kontakte: nach 3-4 Wochen
Schwellung: Schwellungen und Hämatome (blaue Flecken) können unterschiedlich ausgeprägt sein, verschwinden in der Regel aber nach 10-14 Tagen
Narben: Narben verblassen nach 6-18 Monaten (Einstichstellen so gut wie nicht mehr sichtbar)

Die Indikationsstellung für ein Stirnlift ist sicherlich durch die Zunahme der Botulinum-Toxin-Injektion rückläufig. Bei ausgedehnteren Befunden, wie stärkeren horizontalen Glabella- und Stirnfalten und dem Wunsch nach einer länger anhaltenden Therapie, steht neben dem klassischen Stirnlift mit herkömmlicher Schnittführung nahe dem Haaransatz heute vor allem das endoskopische Stirnlift zur Verfügung. Damit lassen sich mittels minimal invasiver Operations- technik lang anhaltende Erfolge erzielen.

Besonders wichtig ist eine ausreichende Straffung der Augenbrauen, vor allem im seitlichen Bereich, um hier ein dauerhaftes ästhetisch befriedigendes Ergebnis zu erzielen und den durch die abgesunkenen Augenbrauen bedingten müden Gesichtsausdruck zu korrigieren. Wichtig ist in diesem Fall auch die Abgrenzung in der Indikationsstellung zur Lidstraffung. Wird bei bestehender Brauenptosis (herab- gesunkene Augenbrauen) mit überlappendem Hautüberschuss im Bereich der Oberlider nur eine Lidstraffung durchgeführt, wird dies konsequenterweise zu einem unbefriedigendem Ergebnis führen, da die Hauptursache des Hautüberschusses, das Herabhängen der Brauen im lateralen Bereich, nicht korrigiert wurde.

Beim sogenannten seitlichen Augenbrauenlift wird ein kleiner Schnitt am Haaransatz an der seitlichen Stirn am Übergang zur Schläfe gesetzt. Darüber kann der seitliche Augenbrauenanteil gut und sicher gestrafft werden.

Die Schnittführung für ein komplettes klassisches Stirnlift erfolgt unterhalb der Schläfe kurz hinter dem Haaransatz und verläuft nahe dem Haaransatz über den Oberkopf hinweg, um dann auf der gegenüberliegenden Seite unterhalb der Schläfe auszulaufen. Alternativ wird heutzutage in aller Regel ein endoskopisches Stirnlift vorgenommen.

Dauer: 2-3 Stunden
Narkose: Vollnarkose
Drainagen: 2 sehr weiche Drainagen für 1 Tag
Hautfäden: Entfernen der Fäden nach 7 Tagen
Stationärer Aufenthalt: 2-3 Übernachtungen
Postoperativ: Kompressionsverband für 8-10 Tage
Andauernder Effekt: 8-10 Jahre
Erholungsphase: bis zu 4 Wochen, arbeitsfähig nach 2 - 3 Wochen (wichtig: eine Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigung darf bei kosmetischen Eingriffen nicht ausgestellt werden.) Keine schweren körperlichen Aktivitäten, schweres Heben oder Sport für 4 - 6 Wochen
Gesellschaftsfähig: nach 2-3 Wochen
Physische Kontakte: nach 3-4 Wochen
Schwellung: Schwellungen und Hämatome (blaue Flecken) können unterschiedlich ausgeprägt sein, verschwinden in der Regel aber nach 10-14 Tagen
Narben: Narben verblassen nach 6-18 Monaten (Einstichstellen so gut wie nicht mehr sichtbar)

Die Lidstraffung ist mittlerweile einer der am häufigsten durchgeführten ästhetisch-chirurgischen Eingriffe im Gesicht.

Die Patienten beklagen einen müden und abgespannten Gesichtsausdruck, sie werden von Freunden und Bekannten darauf angesprochen. Es besteht eine Diskrepanz zwischen ihrem wirklichen Befinden und dem Eindruck, den sie vermitteln.

Man unterscheidet zwischen einem Hautüberschuss, am Ober- oder Unterlid und den sogenannten "Tränensäcken" im Unterlidbereich, die durch stärker hervortretende kleine Fettpolster verursacht werden. All diese Veränderungen können altersbedingt sein oder aber auch familiär gehäuft auftreten.

Am Oberlid wird in der Regel nur der Hautüberschuss entfernt, am Unterlid ist es häufig die Kombination aus der Entfernung des Hautüberschusses und der hervortretenden Fettpolster.

Dauer: 30 Minuten Oberlider; 2 Stunden Ober- und Unterlider
Narkose: Vollnarkose oder örtliche Betäubung (Oberlider)
Drainagen: keine
Hautfäden: Entfernen der Fäden nach 6-7 Tagen
Stationärer Aufenthalt: ambulant oder 1 Übernachtung
Postoperativ: Kühlen mit feuchten Kompressen
Andauernder Effekt: 8-10 Jahre
Erholungsphase: bis zu 3 Wochen, arbeitsfähig nach 1 - 2 Wochen (wichtig: eine Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigung darf bei kosmetischen Eingriffen nicht ausgestellt werden.) Keine schweren körperlichen Aktivitäten, schweres Heben oder Sport für 4 - 6 Wochen
Gesellschaftsfähig: nach 2 Wochen
Physische Kontakte: nach 3-4 Wochen
Schwellung: Schwellungen und Hämatome (blaue Flecken) können unterschiedlich ausgeprägt sein, verschwinden in der Regel aber nach 10-14 Tagen
Narben: Narben verblassen nach 6-18 Monaten (Einstichstellen so gut wie nicht mehr sichtbar)

In der heutigen Zeit ist der Wunsch nach volleren Lippen weit verbreitet, werden doch schmale Lippen oftmals mit Charaktereigenschaften gleichgesetzt wie streng, verkniffen und engstirnig. Hinzu kommt der Faktor des Alterns: Um den Mund herum bilden sich kleine Fältchen, die Mundwinkel beginnen zu hängen und Ober- und Unterlippe verlieren an Fülle.

Mit sogenannten Fillern wie Hyaluronsäure, Kollagensubstanzen und Eigenfett kann schnell und unkompliziert Abhilfe geschaffen werden. Unter örtlicher Betäubung wird das Füllmaterial mit einer Injektionsnadel Punkt für Punkt in die Lippen eingebracht.

Hierbei sollten nur abbaubare Substanzen verwendet werden (siehe oben). Von dauerhaften Fillern (z.B. Silikongele) muss aufgrund der unkalkulierbaren Nebenwirkungen abgeraten werden.

Dauer: 30 Minuten
Narkose: örtliche Betäubung
Stationärer Aufenthalt: ambulant
Postoperativ: Kühlen mit feuchten Kompressen
Andauernder Effekt: 8-12 Monate je nach Material
Schwellung: Schwellungen und Hämatome (blaue Flecken) können unterschiedlich ausgeprägt sein, verschwinden in der Regel aber nach 3-7 Tagen
Narben: keine

Umfragen zufolge gilt die Nase als der meistkritisierte Körperteil der Menschen. Durch die prägnante Position sind empfundene Mängel nicht kaschierbar, so dass Nasen-OPs heutzutage zu den gefragtesten Schönheits-Operationen zählen.

Eine als unschön empfundene Nase kann das Selbstbewusstsein beeinträchtigen und Komplexe bewirken. Häufig entsteht der Wunsch nach einer schöneren Nase schon in jungen Jahren, so dass der Leidensdruck mit der Zeit immer stärker wird.

Der Eingriff kann als sogenannte offene oder geschlossenen Rhinoplastik erfolgen. Bei der offenen Rhinoplastik wird zusätzlich zur Schnittführung im Bereich der Nasenlöcher ein kleiner Schnitt am Mittelsteg gemacht, so dass keine oder nur minimale äußere Narben entstehen. Dann werden die tiefergelegenen Knochen- und Knorpelstrukturen bearbeitet, bis das gewünschte Ergebnis besteht.

Dauer: 1-2 Stunden
Narkose: Vollnarkose
Drainagen: keine
Hautfäden: selbstauflösend
Stationärer Aufenthalt: ambulant oder 1 Übernachtung
Postoperativ: Stützverband (ggf. Nasengips) für 7-10 Tage, Tamponade für 1 Tag
Andauernder Effekt: permanent
Erholungsphase: bis zu 3 Wochen, arbeitsfähig nach 2-3 Wochen (wichtig: eine Arbeitsunfähigkeits-bescheinigung darf bei kosmetischen Eingriffen nicht ausgestellt werden) Keine schweren körperlichen Aktivitäten, schweres Heben oder Sport für 4-6 Wochen
Gesellschaftsfähig: nach 2-3 Wochen
Physische Kontakte: nach 3-4 Wochen
Schwellung: 3-6 Monate
Narben: nicht sichtbar

Anlegen abstehender Ohren

Abstehende Ohren können für die betroffenen Patienten eine große Belastung darstellen. Dies gilt besonders für Kinder und Jugendliche, aber auch im Erwachsenenalter können erhebliche Belastungen auftreten.

Grundsätzlich ist eine Korrektur in jedem Alter möglich, doch kann mit einer frühzeitigen Korrektur im Kinder- oder Jugendalter (ab ca. 5 Jahren) den Patienten oft ein längerer Leidensweg erspart werden. Je nach Grad der Fehlbildung werden entweder Teile der Ohrmuschel neu geformt und/ oder die gesamte Ohrmuschel näher an den Schädelknochen angeheftet.

Dauer: 1-2 Stunden
Narkose: örtliche Betäubung oder Vollnarkose
Drainagen: keine
Hautfäden: selbstauflösend oder Entfernung nach 12-14 Tagen
Stationärer Aufenthalt: ambulant oder 1 Übernachtung
Postoperativ: Kompressionsverband für 8-10 Tage
Andauernder Effekt: permanent
Erholungsphase: ca. 2 Wochen, arbeitsfähig nach 1-2 Wochen (wichtig: eine Arbeitsunfähigkeits-bescheinigung darf bei kosmetischen Eingriffen nicht ausgestellt werden) Keine schweren körperlichen Aktivitäten, schweres Heben oder Sport für 4-6 Wochen
Physische Kontakte: nach 3-4 Wochen
Schwellung: 3-6 Monate
Narben: nicht sichtbar

Die Behandlung des alternden Gesichtes hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Geänderte höhere Ansprüche an das Gesundheitssystem, an präventive Therapieansätze sowie an verfeinerte Ansätze zur Behandlung von äußeren Alterserscheinungen haben dazu beigetragen, dass neue Techniken, wie zum Beispiel Botulinum-Toxin-Injektionen entwickelt wurden.

Die "Baby boomer" Generation mit ihrer enormen wirtschaftlichen Stärke und einer längeren Lebenserwartung wird diesen Trend noch weiter steigern. Nicht nur steigt dabei die Zahl derer, die eine Therapie wünschen, sondern auch die Altersgrenze der Patienten verschiebt sich nach unten. Bereits Patienten in den End Zwanzigern und frühen Dreißigern beginnen heute mit einer frühen Faltentherapie oder -prophylaxe.

Botox (Botulinum Toxin)

Innerhalb weniger Jahre hat Botulinum Toxin eine zentrale Rolle in der Faltentherapie eingenommen. Aufgrund der guten Verträglichkeit und der hohen Effizienz insbesondere bei der Behandlung dynamischer Falten sind die Botulinum-Toxin-Anwendungen stark angestiegen und stellen oftmals den ersten kosmetischen Eingriff dar.

Mit einer sehr feinen Injektionsnadel werden Mininmaldosen im gewünschten Areal direkt unter die Haut gespritzt. Nach ein bis zwei Wochen beginnt das Botox zu wirken, dass heißt, die Muskulatur wird in dem Bereich gelähmt, und die Falten glätten sich.

Dauer: 10-20- Minuten
Narkose: keine
Stationärer Aufenthalt: ambulant
Postoperativ: Kühlen nach Bedarf
Andauernder Effekt: 4-6 Monate
Schwellung: Keine; winzige Hämatome (blaue Flecken) treten selten auf, verschwinden dann aber nach 3 bis 7 Tagen wieder

Filler

Eine Vielzahl von Füllmaterialien steht heute zur Faltentherapie zur Verfügung. Dabei handelt es sich um Hyaluronsäure, Kollagensubstanzen und Eigenfett.

Hyaluronsäure ist ein Polysaccharid und zählt zu den wenigen Substanzen, die bei allen Spezies und Gewebetypen identisch sind. Sie kommt natürlicherweise in Haut und Bindegewebe vor. Bei der Verwendung von, zum Beispiel, nicht animalischer stabilisierter Hyaluronsäure sind keine vorherigen Hauttests erforderlich, es besteht kein Übertragungsrisiko von Krankheiten, da diese Substanz nicht aus tierischem Material hergestellt wird. Dies ist sicher ein Vorteil im Vergleich zu Kollagensubstanzen. Der Effekt hält in der Regel sechs bis zwölf Monate an.

Bei der Eigenfett-Transplantation wird mittels Liposuktion Fettgewebe entnommen und nach entsprechender Aufarbeitung zur Unterfütterung von Falten und zur Konturmodellierung injiziert.

Dauer: 10-20- Minuten
Narkose: bei Bedarf lokal
Stationärer Aufenthalt: ambulant
Postoperativ: Kühlen nach Bedarf
Andauernder Effekt: je nach Material 6-12 Monate
Schwellung:  Schwellungen und Hämatome (blaue Flecken) verschwinden in der Regel nach 3 bis 7 Tagen wieder

Menschen in einer Gruppe Icon

Unser Team

Erfahren Sie mehr über unser Team!
 

mehr Infos

Karte Navigation Icon

Anfahrt & Parken

So finden Sie uns!
 

mehr erfahren

Information gemäß § 6 Medizinprodukte-Betreiberverordnung "Beauftragter für Medizinproduktesicherheit"

Sehr geehrte Damen und Herren,

gemäß § 6 Medizinprodukte-Betreiberverordnung steht Ihnen das Universitätsklinikum Bonn im Zusammenhang mit Meldungen über Risiken von Medizinprodukten, Informationen zu Rückrufen oder Warn- und Sicherheitshinweisen sowie bei der Umsetzung von notwendigen korrektiven Maßnahmen unter folgender E-Mailadresse zur Verfügung: Enable JavaScript to view protected content.

Diese E-Mailadresse richtet sich vorzugsweise an Kontaktpersonen von Behörden, Herstellern und Vertreibern von Medizinprodukten.

Unsere Webseite verwendet Cookies.

Bei Cookies handelt es sich um Textdateien, die im Internetbrowser bzw. vom Internetbrowser auf dem Computersystem des Nutzers gespeichert werden. Ruft ein Nutzer eine Website auf, so kann ein Cookie auf dem Betriebssystem des Nutzers gespeichert werden. Dieser Cookie enthält eine charakteristische Zeichenfolge, die eine eindeutige Identifizierung des Browsers beim erneuten Aufrufen der Website ermöglicht. Wir setzen Cookies ein, um unsere Website nutzerfreundlicher zu gestalten. Einige Elemente unserer Internetseite erfordern es, dass der aufrufende Browser auch nach einem Seitenwechsel identifiziert werden kann.

Unsere Webseite verwendet Cookies.

Bei Cookies handelt es sich um Textdateien, die im Internetbrowser bzw. vom Internetbrowser auf dem Computersystem des Nutzers gespeichert werden. Ruft ein Nutzer eine Website auf, so kann ein Cookie auf dem Betriebssystem des Nutzers gespeichert werden. Dieser Cookie enthält eine charakteristische Zeichenfolge, die eine eindeutige Identifizierung des Browsers beim erneuten Aufrufen der Website ermöglicht. Wir setzen Cookies ein, um unsere Website nutzerfreundlicher zu gestalten. Einige Elemente unserer Internetseite erfordern es, dass der aufrufende Browser auch nach einem Seitenwechsel identifiziert werden kann.

Ihre Cookie-Einstellungen wurden gespeichert.