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Zwangsstörungen

(Prof. Dr. Michael Wagner, M.Sc. Katharina Bey)

Die Zwangsstörung ist eine relativ häufige (1 - 3 %) und oftmals chronisch verlaufende psychische Erkrankung, die zu gravierenden Funktionseinbußen und Leiden bei den Betroffenen führt. Wenngleich verschiedene Risikofaktoren in Form genetischer und umweltbezogener Einflüsse gut belegt sind, sind die genauen Störungsmechanismen der Zwangserkrankung erst ansatzweise verstanden. Durch die Untersuchung kognitiver und emotionaler Funktionen, klinischer Charakteristika, Persönlichkeitseigenschaften sowie hirnstruktureller und -funktioneller Parameter zielen die Forschungsbestrebungen der Arbeitsgruppe auf ein besseres Verständnis der Ätiologie der Zwangsstörung und damit auch auf die weitere Verbesserung der bisherigen Therapieformen.

Arbeitsgebiete

  • Genetik und Epigenetik der Zwangsstörung; Beteiligung am Psychiatric Genomics Consortium (PGC)
  • Identifikation von Endophänotypen
  • Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Störungsebenen: Genetik, Hirnphysiologie, Kognition, Verhalten, Symptome
  • Optimierung von Therapieansätzen

Forschungsprojekte (DFG)

EPOC (seit 2014): Neurokognitive Endophänotypen der Zwangsstörung und deren Hirnkorrelate

Publikationen (Auswahl):

  • Bey, K., Lennertz, L., Grützmann, R. L., Heinzel, S., Kaufmann, C., Klawohn, J., Riesel, A., Meyhöfer, I., Ettinger, U., Kathmann N., & Wagner, M. (2018). Impaired antisaccades in obsessive-compulsive disorder: evidence from meta-analysis and a large empirical study. Frontiers in Psychiatry, 9, 284. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30008679
  • Bey, K., Lennertz, L., Riesel, A., Klawohn, J., Kaufmann, C., Heinzel, S., Grützmann, R., Kathmann, N., & Wagner, M. (2017). Harm avoidance and childhood adversities in patients with obsessive–compulsive disorder and their unaffected first‐degree relatives. Acta Psychiatrica Scandinavica, 135(4), 328-338. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28160276
  • Bey, K., Meyhöfer, I., Lennertz, L., Grützmann, R., Heinzel, S., Kaufmann, C., Klawohn, J., Riesel, A., Ettinger, U., Kathmann, N., & Wagner, M. (2018). Schizotypy and smooth pursuit eye movements as potential endophenotypes of obsessive-compulsive disorder. European Archives of Psychiatry and Clinical Neuroscience, 1-9. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29721727
  • Grützmann, R., Riesel, A., Klawohn, J., Heinzel, S., Kaufmann, C., Bey, K., Lennertz, L., Wagner, M., & Kathmann, N. (2017). Frontal alpha asymmetry in OCD patients and unaffected first-degree relatives. Journal of Abnormal Psychology, 126(6), 750-760. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28541065
  • Heinzel, S., Kaufmann, C., Grützmann, R., Hummel, R., Klawohn, J., Riesel, A., Bey, K., Lennertz, L., Wagner, M. & Kathmann, N. (2018). Neural correlates of working memory deficits and associations to response inhibition in obsessive compulsive disorder. NeuroImage: Clinical, 17, 426-434. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29159055

GENOS (2002 bis 2007): Klinische Heterogenität und Familiarität von Zwangsstörungen

Publikationen (Auswahl):

  • Grabe, H. J., Ruhrmann, S., Ettelt, S., Buhtz, F., Hochrein, A., Schulze-Rauschenbach, S., ... & Wagner, M. (2006). Familiality of obsessive-compulsive disorder in nonclinical and clinical subjects. American Journal of Psychiatry, 163(11), 1986-1992. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17074951
  • Ettelt, S., Grabe, H. J., Ruhrmann, S., Buhtz, F., Hochrein, A., Kraft, S., ... & Wagner, M. (2008). Harm avoidance in subjects with obsessive-compulsive disorder and their families. Journal of Affective Disorders, 107(1-3), 265-269. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17854908
  • Ettelt, S., Ruhrmann, S., Barnow, S., Buthz, F., Hochrein, A., Meyer, K., ... Wagner, M., … & Grabe. H. J. (2007). Impulsiveness in obsessive–compulsive disorder: results from a family study. Acta Psychiatrica Scandinavica, 115(1), 41-47. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17201865
  • Noh, H. J., Tang, R., Flannick, J., O’Dushlaine, C., Swofford, R., Howrigan, D., ... Wagner, M., … & Lindblad-Toh, K. (2017). Integrating evolutionary and regulatory information with a multispecies approach implicates genes and pathways in obsessive-compulsive disorder. Nature Communications, 8(1), 774. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29042551
  • Stewart, S. E., Yu, D., Scharf, J. M., Neale, B. M., Fagerness, J. A., Mathews, C. A., ... Wagner, M., … & Pauls, D. L. (2013). Genome-wide association study of obsessive-compulsive disorder. Molecular Psychiatry, 18(7), 788-798. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22889921

Wir freuen uns über Unterstützung von Patientinnen und Patienten. Eine Studienteilnahme und die Teilnahme an der ambulanten Gruppentherapie für Zwangsstörungen sind unabhängig voneinander möglich. Wenden Sie sich bei Interesse gerne an Frau M.Sc. Katharina Bey (+49 228 287-16859).

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