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ESCAlate (BMBF)

Die BMBF geförderte ESCAlife Studie untersucht ein gestuftes Behandlungsprogramm für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit ADHS. ESCAlate ist hiervon ein Studienarm, in der Patienten im Alter von 16 bis 45 Jahren behandelt werden. So richtet sich ESCAlate an junge Erwachsene, die die Vermutung oder schon die Diagnose einer ADHS haben. Das Ziel der Studie ist zunächst eine Selbsthilfe anzubieten und in einem zweiten Schritt dann eine intensive Therapie folgen zu lassen.

Es gibt viele gute Behandlungen, die wirksam bei einer ADHS helfen. Allerdings sind nicht alle Patienten mit ADHS gleich, sie haben unterschiedliche Stärken und Schwächen. Deshalb helfen auch nicht alle Behandlungen bei allen ADHS-Patienten gleich gut. Leider weiß man aber noch nicht genau, welche Behandlungen wann für welche Patienten am besten sind. Um das herauszufinden, erfolgt die Behandlung „gestuft“ und „adaptiv“. Das heißt die Behandlung richtet sich nach der Art und Schwere der Probleme und danach, wie gut jemand auf eine Behandlungsmethode anspricht.

Die Behandlung beginnt entweder mit einer Psychoedukation in der Klinik, oder mit einem Selbsthilfeprogramm über Telefon (TASH). Für beide Behandlungsmethoden arbeiten die Patienten zu Hause in Eigenarbeit einige Broschüren durch, deren Ergebnisse dann mit dem Therapeuten in der Klinik oder am Telefon besprochen werden. Wenn diese Behandlung nicht zu ausreichender Besserung der ADHS-Symptome führt, werden weitere Behandlungsmethoden durchgeführt: Je nach Ausprägung der Symptome können Patienten eine intensivere psychotherapeutische Behandlung, ein Neurofeedbacktraining, eine medikamentöse Behandlung oder eine Kombination daraus bekommen.

Von Behandlungsbeginn bis zum letzten Untersuchungstermin dauert es insgesamt 9 bis 12 Monate. Um herauszufinden, welche Behandlungsmethode bei welchem Patienten am besten hilft, beantworten Patienten regelmäßig standardisierte Fragen und Fragebögen. Diese werden dazu genutzt festzustellen, wie sich die ADHS Symptome im Laufe der Behandlung verändern.

Projektbeteiligte Forscher am Universitätsklinikum Bonn:

Prof. Dr. Alexandra Philipsen
Dr. Behrem Aslan
Dr. Alexandra Lam
Victoria Strothmann
Meike Lingen
Rosa Grones
Marcel Schulze

Möglichkeiten zur Studienteilnahme sind in dieser Studie bereits erschöpft, jedoch suchen andere Studien zu ADHS noch Teilnehmer.

Information gemäß § 6 Medizinprodukte-Betreiberverordnung "Beauftragter für Medizinproduktesicherheit"

Sehr geehrte Damen und Herren,

gemäß § 6 Medizinprodukte-Betreiberverordnung steht Ihnen das Universitätsklinikum Bonn im Zusammenhang mit Meldungen über Risiken von Medizinprodukten, Informationen zu Rückrufen oder Warn- und Sicherheitshinweisen sowie bei der Umsetzung von notwendigen korrektiven Maßnahmen unter folgender E-Mailadresse zur Verfügung: Enable JavaScript to view protected content.

Diese E-Mailadresse richtet sich vorzugsweise an Kontaktpersonen von Behörden, Herstellern und Vertreibern von Medizinprodukten.

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