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Zusatztherapien

Kreativtherapien

Die Kunsttherapie gehört, neben der Tanz-, Musiktherapie, zu den künstlerischen Therapien.

In ihr werden die Medien der Bildenden Kunst verwendet: dazu gehören Malerei, Zeichnung, Plastizieren und die neuen Medien (Fotografie u.a.). Diese werden auf rezeptiver und aktiver Handlungsebene eingesetzt.

Dadurch haben unsere Patienten die Möglichkeit Entspannung zu erfahren, sich individuell und ressourcenorientiert mit ihrer Situation auseinanderzusetzen, kreative Potentiale zu entwickeln und Lebensfreude zu gewinnen.

Das Behandlungsspektrum umfasst die gesamten psychiatrischen und psychosomatischen Störungsbilder.

Die Kunsttherapie wird in Form der Gruppentherapie („offenes Atelier“), Einzeltherapie und als Projektarbeit angeboten.

Kontakt:
Prof. Dr. Dipl.-Kunsttherapeutin Kathrin Seifert
Tel.: +49 228 287-19823
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Die Musiktherapie ist eine Form der angewandten Psychotherapie.

Das kreative Medium der Musik bildet dabei die Basis, auf welcher die Zusammenarbeit zwischen Patienten und Therapeuten stattfindet.

Der Einsatz von Musik im Rahmen der therapeutischen Beziehung kann zur

  • Wiederherstellung,
  • Erhaltung und
  • Förderung seelischer, körperlicher und geistiger Gesundheit beitragen.

Konkret kann die Musiktherapie eingesetzt werden, um:

  • das bewusste Erleben der eigenen Situation zu ermöglichen,
  • Zusammenhänge aufzudecken,
  • Gefühle und neue Verhaltensmöglichkeiten erleben und erproben zu können,
  • mehr Lebensqualität dazu zu gewinnen
  • Aktivität und Spannung zu regulieren
  • die Stimmungslage positiv zu beeinflussen.

Die Verfassung des Patienten gibt dabei das individuelle Tempo und die Richtung an, in welcher die Musiktherapie voranschreitet.

Musiktherapie ist besonders dann sinnvoll, wenn zur Behandlung die Sprache nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung steht, oder wenn Sprache hauptsächlich zur Abwehr von Gefühlen verwendet wird. Hier kann der Zugang zum Patienten über ein nonverbales Medium oft leichter erfolgen.

Wesentlich an der Musiktherapie sind Aktivität und emotionale Beteiligung, nicht die Orientierung an Resultaten. Hier kann jeder Patient teilnehmen. Es bedarf daher keiner musikalischen Vorbildung wie etwa Notenlesen, Spielen eines Musikinstrumentes oder etwa musikalische Begabung.

Im Universitätsklinikum Bonn findet zurzeit ein Mal wöchentlich Musiktherapie in zwei getrennten Gruppen statt.

Das künstlerische Medium Tanz und die kreative Bewegung werden in Verbindung mit dem reflektierenden Gespräch genutzt, um den Einzelnen auf seinem individuellen Weg zu seelischer Gesundheit zu fördern.

Zentrale Schwerpunkte der Arbeit sind die bewusste Wahrnehmung des Körpers und die des Bewegungsausdrucks sowie die Erweiterung des Bewegungsrepertoires.

Das ganzheitliche Erleben von Körper, Geist und Seele macht den Zusammenhang mit den Empfindungen und Gefühlen deutlich.

Gleichzeitig bietet Tanztherapie Gelegenheit, verschiedene Möglichkeiten des Kontaktes mit sich selbst und mit anderen in Bewegung und Tanz zu erleben und auszuprobieren.

So wie die Bewegung unsere innere Einstellung widerspiegelt, führt auch eine Veränderung auf der Bewegungsebene über destruktive Verhaltensmuster hinaus und zu neuen Lösungen.

Unterstützend können Elemente der Körperarbeit wie Qigong, Yoga oder körperbezogener Meditation eingesetzt werden.

Angeboten wird Tanztherapie in Einzel- und Gruppenform.

Körperorientierte Therapien

Wir sind ein Team aus drei examinierten Masseur/innen und medizinischen Bademeister/innen und betreuen außer der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie auch die Kliniken für Neurologie, Neurochirurgie und Epileptologie.

Gerade für unsere Patienten aus der Psychiatrie ist eine gründliche Anamnese entscheidend, d.h. die Therapien müssen dem Gesundheitszustand des Patienten individuell angepasst werden.

Die Psyche hat einen entscheidenden Einfluss darauf, ob Schmerzen (z.B. Rückenschmerzen) sich auflösen oder chronisch werden (Chronifizierung). In der Tat lässt sich belegen, dass besonders Menschen, die unter Depressionen leiden, ein erhöhtes Risiko für Rückenschmerzen haben.

Psychische Belastungen wie Stress, ungeliebte Arbeit, Probleme im sozialen Umfeld etc. können die Auslöser für Schmerzen sein.

Leistungskatalog

  • klassische medizinische Massage
  • Dorn-Breuss-Massage
  • Unterwasserdruckstrahlmassage
  • manuelle Lymphdrainage/Ödemtherapie, Kompressionswickel
  • Reiki
  • Akupressur
  • Wärmetherapie; z. B. Fango, Rotlicht, heiße Rolle
  • medizinische Vollbäder/Armbäder
  • Kryotherapie
  • Elektrotherapie; Ultraschall, Stangerbad
  • Therapie nach Kneipp; Wassertreten, Kneippgüsse
  • Wassergymnastik

Die physiotherapeutischen Behandlungskonzepte und -techniken, die bei Einzel- und Gruppenbehandlungen in der Psychiatrie eingesetzt werden, tragen dazu bei, die Begleitsymptome psychiatrischer Störungen zu reduzieren. Dazu gehören Unruhe, verminderter/erhöhter Antrieb, verminderte Konzentrationsfähigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit und Schmerzen.

Bei der Behandlung geht es um die Verbesserung der Körperwahrnehmung, die Verminderung innerer und muskulärer Verspannungen, die Verbesserung der Atmung, aber auch um die allgemeine Mobilisierung und Aktivierung. Ebenso können Beschwerden aus anderen medizinischen Bereichen wie Orthopädie, Chirurgie, Gynäkologie, Neurologie und Innere Medizin entsprechend und individuell behandelt werden.

Angebot:

In der Gruppe:

  • Stuhlgymnastik speziell für ältere Patienten
  • Sport/Gymnastik/Spiele
  • Konzentrierte Bewegungstherapie (KBT)
  • Brügge-Konzept
  • Theorie der funktionellen Bewegung (fbl)
  • Entspannungstherapie nach Jacobsen
  • Wandern

In der individuellen Behandlung:

  • Allgemeine Mobilisierung
  • Atmungstherapie
  • Konzentrierte Bewegungstherapie (KBT)
  • Theorie der funktionellen Bewegung (fbl)
  • Brügge-Konzept
  • Dornmethode, Breuss-Massage
  • Schlingentisch-Therapie
  • Entspannungstherapien (z. B. Hnc-humane Neuro-Kybrainetik, Akupressur, Cranio-Sacral-Therapie, Reiki, Jin Shin Jyutsu)
  • Spannungsregulierung - Aufbau/Demontage
  • Schwindel- und Gleichgewichtstraining
  • Reflexzonentherapie am Fuß
  • Ergometertraining/Motomed

 Dienstleistungsangebot in der Massage- und Bäderabteilung:

  • Klassische medizinische Massage
  • Lymphdrainage
  • Therapien nach Kneipp, z.B. Wassertreten, Wechselgüsse
  • Medizinische Voll- und Badebäder
  • Elektrotherapie, z.B. Ultraschall, Stangerbad
  • Wärmetherapie, z.B. Fango, Rotlicht, heiße Rolle
  • Kryotherapie

Diese vielfältigen Angebote der Physiotherapie und Physikalischen Therapie werden immer individuell für jeden Patienten ausgewählt.

Übende Verfahren

Hintergrund

Psychiatrische Erkrankungen und körperliche Begleiterkrankungen gehen häufig mit Veränderungen physiologischer Körperfunktionen einher, so z. B. depressive Erkrankungen mit einer Stressregulationsstörung, Schmerzsyndrome mit muskulären Verspannungen und die Migraine mit einer Vasodilatation der meningealen Gefäße. Biofeedback stellt eine Methode dar, mit der ein Patient lernen kann, eine veränderte Körperfunktion willentlich selbst zu beeinflussen und eine Entspannung einzuleiten.

Methode

Mit dem Biofeedback-Gerät werden physiologische Parameter durch Sensoren auf dem Computerbildschirm sichtbar gemacht und mit einem visuellen oder akustischen Feedbacksignal gekoppelt. Typische Parameter stellen die Hautleitfähigkeit, die Atemfrequenz, die Temperatur, die Muskelanspannung, die Hirnwellen, die Pulsvolumenkurve und die Herzfrequenz dar. Typische Feedbacksignale stellen Animationen in Form einer aufgehenden Sonne, einer sich öffnenden Rose, eines Ballons oder eines Blutgefäßes dar.

Behandlungsschritte

Die Behandlungsschritte umfassen im Einzelnen eine Diagnostikeinheit mit Informationsgabe über die Ursache des gestörten Parameters sowie die Möglichkeit der willentlichen Beeinflussung. In einer zweiten Beobachtungs- und Experimentiereinheit lernt der Patient Wege, das ausgewählte Signal willentlich zu verändern und wird über die Notwendigkeit informiert, den Erfolg auf dem Bildschirm zu sehen. In der anschließenden Trainingsphase von 8 - 10 Übungseinheiten werden erreichbare Ziele mit stufenweiser Erhöhung der Selbstwirksamkeitserwartung im Beisein des Therapeuten trainiert. Der Sitzungsablauf einer Übungseinheit ist durch den Wechsel zwischen Training und geführter Entspannung im Verhältnis 3:1 gekennzeichnet. Nach der Trainingsphase erfolgt eine Transferphase auf Alltagsbedingungen und Stresssituationen

Zusammenfassung und Behandlung in unserer Klinik

Zusammenfassend vereinigt Biofeedback psychophysiologische und verhaltenstherapeutische Grundlagen unter lerntheoretischen Aspekten. Biofeedback stellt eine leicht zu lernende, nebenwirkungsfreie und wirksame Behandlungsmethode dar, durch die Veränderungen physiologischer Körperfunktionen bei psychiatrisch erkrankten Patienten durch den Patienten selbst normalisiert werden können.

Einsatz in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Bonn: Biofeedback steht als zusätzliche Behandlungsmethode in besonderen Indikationen zur Verfügung. Für Biofeedback wird in Deutschland aufgrund unzureichender wissenschaftlicher Evaluierung von den Krankenkassen noch keine Kosten übernommen.

Psychische Erkrankungen gehen oft mit Störungen der geistigen Leistungsfähigkeit einher. Diese können auch die Funktionsfähigkeit im Alltag beeinträchtigen. Kognitive Störungen, z.B. Gedächtnisstörungen, langsame Reaktionen, verminderte Daueraufmerksamkeit können durch übende Verfahren gebessert werden. Sehr bewährt hat sich ein Training geistiger Funktionen am Computer, das man nach anfänglicher Anleitung in eigenem Tempo durchführen kann und das sich in der Schwierigkeit an das Leistungsvermögen anpasst. Neben objektiven Leistungsverbesserungen sind auch die kleinen Erfolgserlebnisse beim Training motivierend und helfen bei einer realistischen Einschätzung des eigenen Leistungsvermögens.

Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen stehen unter großer seelischer Belastung. In der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Bonn findet Stressbewältigung durch Achtsamkeit regelmäßig in Gruppen statt. Hier wird vermittelt, wieder in Kontakt mit sich selbst zu kommen, besser seine Bedürfnisse zu erkennen sowie körperliche Symptome als hilfreiche Signale wahrzunehmen, um mit schwierigen Gefühlen wie Wut und Angst konstruktiv umzugehen.

Es handelt sich um eine leicht zu lernende, nebenwirkungsfreie und wirksame Behandlungsmethode, die dabei hilft zur Ruhe zu kommen, körperliche und seelische Balance zu erlangen, Stress und Belastungen zu minimieren, Konzentration und Präsenz zu steigern sowie neue Perspektiven und individuelle Lösungen zu entwickeln.

Zusammenfassend wird über eine intensive Achtsamkeits-Schulung eine positivere Lebenseinstellung und die Entwicklung neuer Perspektiven angeregt.

Mit allen Sinnen genießen

In angenehmer und vertrauensvoller Atmosphäre werden die Teilnehmenden für den Genuss der alltäglichen schönen Momente sensibilisiert.

Die einführende Sitzung beginnt mit der Erläuterung der Genussregeln:

  1. Genuss braucht Zeit....
  2. Genuss muss erlaubt sein....
  3. Genuss geht nicht nebenbei....
  4. Weniger ist mehr.....
  5. Genuss aussuchen, der gut tut....
  6. Ohne Erfahrung kein Genuss.....
  7. Genuss ist alltäglich

In den folgenden Sitzungen steht jeweils eine der fünf Sinneswahrnehmungen im Vordergrund. In praktischen Übungen, die natürlich mit Genuss verbunden sind, lernen Sie Schritt für Schritt, (wieder) mit allen Sinnen zu genießen!

In der Kochtherapie geht es um den (Wieder)Erwerb von Alltagskompetenzen, Aktivierung und Freude am gemeinsamen Kochen.

Information gemäß § 6 Medizinprodukte-Betreiberverordnung "Beauftragter für Medizinproduktesicherheit"

Sehr geehrte Damen und Herren,

gemäß § 6 Medizinprodukte-Betreiberverordnung steht Ihnen das Universitätsklinikum Bonn im Zusammenhang mit Meldungen über Risiken von Medizinprodukten, Informationen zu Rückrufen oder Warn- und Sicherheitshinweisen sowie bei der Umsetzung von notwendigen korrektiven Maßnahmen unter folgender E-Mailadresse zur Verfügung: Enable JavaScript to view protected content.

Diese E-Mailadresse richtet sich vorzugsweise an Kontaktpersonen von Behörden, Herstellern und Vertreibern von Medizinprodukten.

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