Dr. Aashish Soni
Dr. Aashish Soni ist Co-Leiter der Experimentellen Strahlenbiologie an der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie des Universitätsklinikums Bonn. Nach seiner Promotion im Fach Biowissenschaften an der Universität Duisburg-Essen im Jahr 2010 war er zunächst bis März 2021 am Institut für Medizinische Strahlenbiologie und anschließend bis August 2026 an der Klinik für Strahlentherapie des Westdeutschen Tumorzentrums am Universitätsklinikum Essen tätig, zuletzt als Principal Investigator und Nachwuchsgruppenleiter.
Seine Forschung konzentriert sich auf die molekularen Mechanismen der DNA-Schadensantwort nach Bestrahlung, insbesondere auf die Reparatur von DNA-Doppelstrangbrüchen, die Regulation der DNA-Reparaturwege und die Aufrechterhaltung der genomischen Stabilität. Weitere Schwerpunkte sind die molekulare Radiosensibilisierung durch PARP-Inhibitoren und andere zielgerichtete Wirkstoffe sowie die Untersuchung strahleninduzierter genomischer Veränderungen und deren potenzielle Anwendung im Strahlenschutz.
Darüber hinaus ist er Principal Investigator und Koordinator des vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderten Verbundprojekts „MutRad“. Das Projekt untersucht den Einsatz moderner Sequenzierungstechnologien zur Erkennung und Charakterisierung strahleninduzierter genomischer Veränderungen sowie deren Potenzial für Anwendungen im Strahlenschutz.
Die Forschungsergebnisse wurden in zahlreichen internationalen wissenschaftlichen Fachzeitschriften veröffentlicht. Neben seiner Forschung engagiert er sich in der akademischen Lehre, der Betreuung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie in der Begutachtung wissenschaftlicher Publikationen und Forschungsanträge.
Für seine wissenschaftlichen Beiträge wurde er unter anderem mit dem Young Scientist Award der European Radiation Research Society (ERRS) beim ERRS-Kongress 2014 in Rhodos sowie mit weiteren Nachwuchspreisen im Bereich der Strahlenforschung ausgezeichnet.














