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Betriebsärztlicher Dienst

Betriebsärztlicher Dienst EingangBetriebsärztlicher Dienst
Universitätsklinikum Bonn (AöR)
Gebäude 06
Venusberg-Campus 1
53127 Bonn

Der Betriebsärztliche Dienst leistet die arbeitsmedizinische Betreuung der Mitarbeiter*innen der Universität und des Universitätsklinikums Bonn. Dazu gehören auch die über das DRK beschäftigten Mitarbeiter*innen, Schüler*innen, Auszubildenden und Praktikan*innen.

Weiterhin werden die Beschäftigten der verschiedenen Servicegesellschaften betreut, die mittlerweile am UKB entstanden sind, sowie das Personal des Studierendenwerks und die Studierenden der Medizin/Zahnmedizin und anderer Fakultäten, soweit dies aufgrund der gesetzlichen Vorgaben erforderlich ist.

Der Betriebsärztliche Dienst arbeitet eng zusammen mit der Abteilung Arbeits- und Umweltschutz des UKB und der Abteilung Arbeits- und Umweltschutz der Universität.

Grundlage der betriebsärztlichen Tätigkeit sind staatliche und berufsgenossenschaftliche Vorschriften zum Arbeitsschutz und zur arbeitsmedizinischen Vorsorge.

Für den Betriebsärztlichen Dienst gilt uneingeschränkt die ärztliche Schweigepflicht.

 

Für Mitarbeiter*innen

Jeden Mittwoch zwischen 16 und 17 Uhr, je nach Jahreszeit. Bitte beim Betriebsarzt nachfragen.

Ansprechpartner

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Treffpunkt: Betriebsarzt, Gebäude 06.
Dauer: etwa 1 h, moderates Tempo

Wünschen Sie allgemeine Beratung zum Thema Rauchen oder Hilfe zum Ausstieg?

Dann vereinbaren Sie bitte einen Termin beim Betriebsärztlichen Dienst, Tel.: +49 228 287-16176.

www.rauchfrei-info.de (Beratungstelefon: 01805/313131)

www.rauchfrei-programm.de (Kursangebote in der Nähe)

Für Studierende

Alle Studierenden der Humanmedizin und der Zahnmedizin, die gefährdende Tätigkeiten ausüben (mit Infektionsgefahr, Feuchtarbeit oder Gefahrstoffen), fallen unter die Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge. Daher muss vor Aufnahme einer gefährdenden Tätigkeit (z. B. Pflegepraktikum, PJ, klinisches Semester, Famulatur) die Pflichtvorsorge nach § 4 ArbMedVV durchgeführt werden. Impfungen sind Bestandteil der arbeitsmedizinischen Vorsorge und werden im Rahmen der Vorsorge durchgeführt.

Diese arbeitsmedizinischen Vorsorgen und - falls nötig - die Durchführung von Schutzimpfungen sind für Sie kostenlos.

Die Teilnahmebescheinigung muss für Studierende der Humanmedizin bei Frau Ryffel im Studiendekanat und für Studierende der Zahnmedizin bei Frau Heming im Studierendensekretariat vorliegen.

Wir bitten daher alle Studierenden, die ein Pflegepraktikum, eine Famulatur, ein PJ oder ein Klinisches Semester in Bonn beginnen, einen Termin zur Vorsorge zu vereinbaren.
Die telefonische Terminvereinbarung ist montags - freitags in der Zeit von 9:00 – 15:00 Uhr unter der Telefonnummer +49 228 287-19242 möglich.
Zum Vorsorgetermin kommen Sie bitte zum Betriebsärztlichen Dienst des Universitätsklinikums Bonn, Venusberg-Campus 1 (Nähe Augenklinik, Gebäude 06). Sie erreichen uns mit den Buslinien 600, 601, 630 und 632 (Ausstieg Klinikum Nord).

Bitte bringen Sie bei Ihrer Vorstellung unbedingt Ihren Personalausweis, Studierendenausweis und Impfausweis mit.

Beachten Sie, dass die Untersuchungen bzw. Impfungen außerhalb des Betriebsärztlichen Dienstes kostenpflichtig sind.

Information zu den einzelnen Infektionen

Hepatitis B

Die Hepatitis B stellt für alle im Gesundheitsdienst Tätigen die größte Gefahr dar. Bei Nicht-Geimpften verläuft sie in 1% der Fälle akut tödlich, in 5-10% der Fälle entwickelt sich eine chronische Hepatitis B mit den möglichen Folgeerkrankungen Leberzirrhose und Leberkrebs. Die Hepatitis-Infektion kann auch ohne Symptome verlaufen. Die Betroffenen wissen oft nichts von ihrer Infektion, sie können aber andere Personen z.B. über Blutkontakte infizieren. Deshalb ist jeder Patient als potentiell infektiös anzusehen. Schon kleinste Mengen Blut (z.B. durch eine Kanülenstichverletzung) können für eine Ansteckung ausreichen. Andere Übertragungswege sind sexuelle Kontakte oder intensive Schleimhautkontakte.

Seit einiger Zeit werden zur Behandlung der Hepatitis B Medikamente wie z.B. Interferon eingesetzt; die langfristigen Therapieerfolge müssen jedoch derzeit noch kritisch bewertet werden.

Sicheren Schutz gegen die Hepatitis B bietet nur eine Schutzimpfung. Vor der Impfung wird durch eine Blutuntersuchung geklärt, ob bereits eine Hepatitis durchgemacht wurde; eine Impfung ist dann nicht erforderlich. Bei negativem Antikörper-Befund erfolgt ein Grundimmunisierung.

Impfschema
  • a. Impfung sofort
  • b. Impfung 1 Monat nach der 1.Impfung
  • c. Impfung 5 Monate nach der 2.Impfung

Nach der dritten Impfung wird durch eine erneute Blutuntersuchung geklärt, ob der Impfschutz ausreicht und wann eine erneute Impfung fällig ist (im allgemeinen nach ca. 10 Jahren).

Hepatitis C

Die Ansteckungsgefährdung durch Hepatitis C-Viren ist etwa zehnmal geringer als die der Hepatitis B.

Die Infektion erfolgt jedoch häufig unbemerkt; die Erkrankung verläuft oft chronisch und kann zu Leberzirrhose und Leberkrebs führen. Wegen der oft unbemerkten Erkrankung muß jeder Patient auch als potentiell Hepatitis C-infektiös angesehen werden.

Eine Impfung gegen Hepatitis C ist derzeit noch nicht möglich. Therapeutisch wird in den letzten Jahren Interferon eingesetzt, das zumindestens bei einer akuten oder erst kürzlich erfolgten Infektion sehr wirksam ist. Deshalb sind engmaschige Blutkontrollen insbesondere nach Stichverletzungen dringend erforderlich!

HIV

Die Übertragung von HIV von medizinischem Personal auf Patienten ist sehr unwahrscheinlich und bisher nur bei Stichverletzungen mit Hohlnadeln bekannt geworden. Einzelne Fälle einer Infizierung von Patienten durch einen HIV-positiven Zahnarzt wurden allerdings bekannt. HIV-Testungen werden der Eigenverantwortung der Mitarbeiter unterstellt; Testungen sind zu den angegebenen Zeiten -auch anonym- beim Betriebsarzt kostenlos möglich. Bei einem positiven HIV-Status sollte immer in einem persönlichen Gespräch mit dem Betriebsarzt geklärt werden, welche weiteren Maßnahmen erforderlich sind.

Nachweis einer Hepatitis B-, C- und HIV-Infektion

Sollte sich bei der Blutuntersuchung ergeben, daß positive Marker für eine Infektion vorliegen, wird zunächst durch weitere Laboruntersuchungen geklärt, wie groß die Infektionsgefahr ist.

Eine Expertenkommission - bestehend aus Ärztl. Direktor, Krankenhaushygieniker, Virologe, Betriebsarzt und Studiendekan - entscheidet, ob sich daraus Konsequenzen für das Studium ergeben. Der Betriebsarzt unterliegt selbstverständlich der ärztl. Schweigepflicht; der Expertenkommission werden deshalb keine Namen mitgeteilt. Der Betroffene hat das Recht, von der Kommission angehört zu werden.

  • Kursus Arbeitsmedizin / Sozialmedizin, Teil Arbeitsmedizin
  • Kursus Klinische Umweltmedizin - Querschnittsbereich VI

Der Lehrbereich Arbeitsmedizin / Klinische Umweltmedizin ist dem Institut für Hausarztmedizin organisatorisch zugeordnet worden.

Lehrverantwortliche: Dr. med. Henrike Steudel (Enable JavaScript to view protected content.)

Person Sprechblase Icon

Leitende Betriebsärztin

Dr. med. Tanja Menting
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Sekretariat
Claudia Hey
Tel. +49 228 287-16766
Fax +49 228 287-16965
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Telefon Icon

Geschäftszimmer

Dragica Kalakovic / Linda Wollenweber
Tel.: +49 228 287-16176
Fax: +49 228 287-16965
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Terminvereinbarung:
+49 228 287-19242
(09:00 Uhr - 15:00 Uhr)

Information Icon

Öffnungszeiten

Mo, Di, Do, Fr:
8 Uhr bis 12 Uhr und 13 Uhr bis 15 Uhr
Mi:
9 Uhr bis 12 Uhr und 13 Uhr bis 15 Uhr

sowie nach Terminvereinbarung

Notruf 112

Ärztlicher Notdienst 116 117

Giftnotrufzentrale
Tel: +49 228 19240

Notfallzentrum Bonn

Kindernotfallzentum Bonn

UKB-Telefonzentrale
+49 228 287 0

Information gemäß § 6 Medizinprodukte-Betreiberverordnung "Beauftragter für Medizinproduktesicherheit"

Sehr geehrte Damen und Herren,

gemäß § 6 Medizinprodukte-Betreiberverordnung steht Ihnen das Universitätsklinikum Bonn im Zusammenhang mit Meldungen über Risiken von Medizinprodukten, Informationen zu Rückrufen oder Warn- und Sicherheitshinweisen sowie bei der Umsetzung von notwendigen korrektiven Maßnahmen unter folgender E-Mailadresse zur Verfügung: Enable JavaScript to view protected content.

Diese E-Mailadresse richtet sich vorzugsweise an Kontaktpersonen von Behörden, Herstellern und Vertreibern von Medizinprodukten.

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