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Ethisch ausgerichtete KI-Diagnostik für seltene Erkrankungen

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Multidimensionale Analyse des Chlamydien-Tests für Frauen bis 25 Jahre

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Potenziale von Eigenübungsprogrammen und Selbstmanagement bei an Brustkrebs erkrankten Patient:innen mit sekundärem Lymphödem

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Validierung eines ultrakurzen visuellen Instruments zur Erfassung elterlicher Belastung

PCOS

Strukturierte, koordinierte und patientinnenzentrierte Versorgung von Frauen mit PCOS

PCOS - Projektphase 1 - ist ein vom Gemeinsamen Bundesausschuss (Innovationsfond) gefördertes Projekt (01NVF25201). Das Ziel ist es, Patientinnen mit PCOS über eine Webplattform zu informieren und zu befähigen, gemeinsam mit den Versorgenden Entscheidungen zu treffen und eigene Ziele festzulegen und (B) die Versorgung über die Fortbildung der niedergelassenen Gynäkologen evidenzbasiert auszurichten und die interprofessionelle Versorgung an den Schnittstellen durch einen zentralen Gynäkologen zu koordinieren.

Projektleitung: Prof. Dr. Nadine Scholten

Projektlaufzeit: 1. Dezember 2025 - 31. Mai 2026

   

  Expertenbeirat und Kooperationspartner

  • Prof. Dr. Simone Dohle, Uniklinikum Bonn - Expertise im Bereich Health and Risk Communication/Behaviour Change
  • Prof. Dr. Stephan Jonas, Uniklinikum Bonn - Institut für Digitale Medizin (IDM)
  • Dr. Ambra Marx, Uniklinikum Bonn - Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
  • Prof. Dr. Nicole Sänger, Uniklinikum Bonn - Gynäkologische Endokrinologie, Reproduktionsmedizin
  • Prof. Stephanie Stock, Uniklinikum Köln – IGKE
  • Kerstin Futterer/Carmen Salomon, PCOS Selbsthilfe Deutschland e.V.
  • Markus Haist - Berufsverband der Frauenärzte (BVF)
  • PD Dr. Jens Ulrich Rüffer, TakePart Media + Science GmbH
  • AOK Rheinland/Hamburg
  • DAK-Gesundheit
  • GWQ
  • Pronova BKK
  • Techniker Krankenkasse

KLUG

Klimapolitik und Ungleichheit in der Gesundheit

  Klimapolitik und Ungleichheit in der Gesundheit

Der Klimawandel stellt Städte vor neue Herausforderungen: Steigende Temperaturen und häufigere Hitzewellen erfordern wirksame Schutz- und Anpassungsmaßnahmen wie Hitzeaktionspläne. Forschung zeigt, dass Grünflächen und Gewässer („Green & Blue Areas“) besonders älteren Menschen mit chronischen Erkrankungen helfen können, hitzebedingte Gesundheitsrisiken zu reduzieren.

Doch nicht alle profitieren gleichermaßen – in einkommensschwachen Stadtteilen sind diese Schutzfaktoren oft seltener vorhanden, während gesundheitliche Belastungen dort höher sind. Ohne gezielte soziale Ausrichtung droht Klimapolitik bestehende Ungleichheiten zu verschärfen.

Das Projekt KLUG untersucht daher, wie Klimaschutz sozial gerechter gestaltet werden kann:

  • WP1 – Internationale Best-Practice-Beispiele zur Verringerung gesundheitlicher Ungleichheit durch Klimapolitik identifizieren
  • WP2 – Expert:innen-Feedback aus der Modellregion Köln/Bonn einholen
  • WP3 – Ansätze entwickeln, um sozioökonomische Daten in Hitzeaktionspläne einzubeziehen

Ziel ist es, Klimaschutzmaßnahmen zu entwickeln, die nicht nur das Klima schützen, sondern auch soziale Ungleichheit in der Gesundheit reduzieren.

Das Projekt wird vom Landesministerium für Arbeit und Gesundheit im Rahmen des Programms: Soziale Dimensionen von Maßnahmen zu Klimaschutz und Klimaanpassung gefördert.

Projektleiter ist Herr Dr. Ibrahim Demirer vom CHSR der Uniklinik Bonn. Projektbeteiligte ist Frau Prof. Dr. Beate Müller, Direktorin des Institutes für Allgemeinmedizin der Uniklinik Köln.

Projektlaufzeit: 1. Juli 2025 - 31. Dezember 2025

CARES

Cancer rehabilitation support by cancer counseling centers

Förderung: Deutsche Rentenversicherung Bund

Die Machbarkeitsstudie “CARES: Cancer rehabilitation support by cancer counseling centers” ist ein Kooperationsprojekt der Forschungsstelle für Gesundheitskommunikation und Versorgungsforschung (CHSR) der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikums Bonn in Zusammenarbeit mit der Deutschen Krebsgesellschaft, Expertinnen und Experten der Bundesarbeitsgemeinschaft für ambulante psychosoziale Krebsberatung e.V. (BAK), der Deutschen Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen (DVSG), der Arbeitsgemeinschaft für Soziale Arbeit in der Onkologie der Deutschen Krebsgesellschaft (ASO) sowie des Vereins Leben nach Krebs! e.V. Interessensvertretung und Selbsthilfe von Krebsüberlebenden im erwerbsfähigen Alter.

Ziel ist die Entwicklung einer Intervention zur intensivierten und bedürfnisorientierten Begleitung von Krebspatient*innen mit fraglicher Wiedereingliederungsprognose durch Berufslotsinnen und Berufslotsen bei der Rückkehr in die Erwerbstätigkeit. Nach der Entwicklung eines Interventionsmanuals sollen Mitarbeitende in 20 Krebsberatungsstellen trainiert werden, um anschließend ratsuchenden Krebspatient*innen als Berufslotsinnen und Berufslotsen unterstützend zur Seite zu stehen. Aufschluss über Machbarkeit, Akzeptanz und Implementierungsbedingungen der Intervention sollen die quantitative und qualitative Prozessevaluation geben. Das qualitative Evaluationskonzept umfasst teilnehmende Beobachtungen von Beratungsgesprächen und Interviews mit Ratsuchenden sowie deren Angehörigen, den Berufslotsinnen und Berufslotsen und Vertreterinnen und Vertretern der Träger. Darüber hinaus werden Prozessdaten erhoben und eine standardisierte Befragung von Ratsuchenden mit und ohne intensivierte Begleitung durchgeführt.

Projektlaufzeit: 1. Oktober 2021 - 31. Dezember 2025

 
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